sympathomimetischer Effekt

  • Darunter versteht man eine Beeinträchtigung des vegetativen Nervensystems. Hauptangriffspunkt ist Atemnot infolge einer Verengung der Atemwege, ausgelöst durch Bronchialkrämpfe. Der sympathomimetische Effekt kann u.a. durch Gabe von Kokain neutralisiert werden. Eine Erweiterung des Sympathicus findet statt, der Adrenalin- und Noradrenalinhaushalt pendelt sich ein.

    Darunter versteht man eine Beeinträchtigung des vegetativen Nervensystems. Hauptangriffspunkt ist Atemnot infolge einer Verengung der Atemwege, ausgelöst durch Bronchialkrämpfe. Der sympathomimetische Effekt kann u.a. durch Gabe von Kokain neutralisiert werden. Eine Erweiterung des Sympathicus findet statt, der Adrenalin- und Noradrenalinhaushalt pendelt sich ein.


    Symptome sind:


    • Auge: Mydriasis
    • Herz: erhöhte Herzfrequenz, erhöhte Kontraktilität, erhöhte Überleitungsgeschwindigkeit
    • Gefässe: Vasokonstriktion, z.T. Vasodilatation
    • Magen-Darm-Trakt: schwache muköse Sekretion, Amylaseaktivierung, Erschlaffung der Gallenwege, Abnahme der Motilität und des Tonus, Kontraktion der Sphinkteren
    • Pankreas: verringerte Insulinsekretion, erhöhte Insulinsekretion
    • Bronchien: Erschlaffung der Muskulatur, Bronchospasmolyse, Bronchodilatation
    • Haut: Schweisssekretion (cholinerg)
    • Niere und Harnwege: Steigerung der Reninsekretion, Erschlaffung der Blasenwandmuskulatur, Kontraktion des inneren Schliessmuskels
    • Genitalorgane: Uteruskontraktion, Uteruserschlaffung


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