Androctonus mauritanicus ( Pocock, 1902)

  • Androctonus mauritanicus 1.0 adult
    Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
    Unterstamm: Kieferklauenträger (Chelicerata)
    Klasse: Spinnentiere (Arachnida)
    Ordnung: Skorpione (Scorpiones)
    Familie: Buthidae (C.L. KOCH, 1837)
    Gattung: Androctonus ( EHRENBERG, 1828)
    Art: mauritanicus (POCOCK, 1902)

    Androctonus mauritanicus ist ein in den Wüsten und Trockengebieten Nordafrikas, dort speziell in Algerien, Marokko und Mauretanien beheimateter, arid bis semi-arid lebender Skorpion.
    Seine Habitate in diesen Ländern findet man in Sand, Stein(Fels)wüsten, sowie in Trockengebieten mit lehmhaltigen sandigen Untergründen und auch im Atlasgebirge.

    Beim Androctonus mauritanicus handelt es sich um einen mittelgroßen Skorpion der als adultes Tier Größen zwischen 6 und bis zu 9 cm erreichen kann.


    Androctonus mauritanicus besitzt ein mattschwarzes Prosoma (Vorderkörper), Mesosoma (Mittelkörper)und Metasoma (Hinterkörper) sind ebenfalls mattschwarz. Die Laufbeine wirken etwas heller.
    Androctonus mauritanicus hat etwas kleinere Scherenhände (Pedipalpen) als Androctonus australis, im Gegensatz zum Androctonus crassicauda aber wieder recht kräftig! Die Scherenfinger sind länglich und laufen Spitz zu, sein sich zum Telson hin verdickendes Metasoma mit dem Stachel ist ein auffälliges und eindrucksvolles Merkmal, es erreicht in Ausnahmefällen sogar die Ausmaße von Androctonus australis, in der Regel jedoch bleibt das Metasoma etwas schlanker! Diesem Merkmal verdankt Androctonus mauritanicus auch seinen Trivialnamen Mauritanischer Dickschwanzskorpion.
    Des Weiteren gibt es eine Unterart die aber keinen eigenen Artstatus mehr besitzt es handelt sich um Androctonus mauritanicus "bourdoni" der ausschließlich aus Marokko stammt und etwas kleiner bleibt, weitere Merkmale sind die etwas helleren Laufbeine sowie die helleren und schlankeren gebogenen Scherenhände, ähnlich dem Androctonus liouvillei


    Kompletter Haltungsbericht: Androctonus mauritanicus ( POCOCK, 1902)


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