Mesobuthus gibbosus (Brullé, 1832)

  • Familie: Buthidae (C.L. Koch, 1837)
    Gattung: Mesobuthus (Vachon, 1950)
    Art: (Mesobuthus) gibbosus (Brullé, 1832)
    Trivialname: „Aristoteles – Skorpion“
    Unterarten: keine


    Größe: Angaben reichen von 6cm bis 8,5cm (zählt zu den mittelgroßen Skorpionen)
    Herkunft: Südteil der Balkanhalbinsel (Albanien, Bulgarien, Griechenland, Zypern, Montenegro) sowie in der Türkei und Syrien.

    Äußere Merkmale: Mesobuthus gibbosus weist eine bräunlich – gelbe Grundfärbung am Pro- und Mesosoma auf. Die Pedipalpen sowie die Laufbeine sind einheitlich sandgelb gefärbt. Er gehört zu den eher flach gebauten, mittelgroßen Skorpionen und verfügt über dünne Pedipalpen sowie ein mittelstark ausgeprägtes Metasoma (im Vergleich zu den Pediplapen).


    Verhalten: Mesobuthus gibbosus sucht sofort nach dem Einsetzen in das Terrarium nach einem festen Gegenstand und versteckt sich dort bis zur Dämmerung. In der Dämmerung streift er durch sein Terrarium und sucht sich den bestgeeignetsten Platz für seine Wohnhöhle, welche sofort angelegt wird. Futterpausen werden saisonal, natürlich auch abhängig von den Haltungsbedingungen, eingelegt. Bei der Erbeutung wird meist der Giftstachel eingesetzt.


    Giftigkeit: Mesobuthus gibbosus verfügt über ein sehr schmerzhaftes, basisches Neurotoxin mit einem relativ hohen LD50 – Wert von 50mg/kg (Übermittlung von G.G. Habermehl, 1981), welches normalerweise bei einem gesunden, erwachsenen Menschen nicht zu Herzkreislaufproblemen führt. Dennoch sollte beim Umgang mit dieser schnellen und stechfreudigen Art die notwendige Sorgfalt an den Tag gelegt werden. Innerhalb des 5 – Stufen Giftmodells reiht das Neurotoxin in Kombination mit der Bereitschaft eines Stiches Mesobuthus gibbosus im Bereich um die 2,5 ein.


    Kompletter Haltungsbericht: Mesobuthus gibbosus (Brullé, 1832)



Teilen