Parabuthus raudus (Simon, 1888)

  • Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
    Unterstamm: Kieferklauenträger (Chelicerata)
    Klasse: Spinnentiere (Arachnida)
    Ordnung: Skorpione (Scorpiones)
    Familie: Buthidae (C.L. Koch, 1837)
    Gattung: Parabuthus (Pocock 1890)
    Art: raudus (Simon 1888)

    Herkunft: Parabuthus raudus wurde in Angola, Botswana, Namibia, Süd-Afrika, Zambia und Zimbabwe nachgewiesen.
    Größe: 8 - 12 cm

    Merkmale: Parabuthus raudus hat im Allgemeinen eine gelbe Grundfarbe, wobei die Laufbeine und Pedipalpen meist etwas heller sind als der restliche Körper.
    Das Gelb kann bis in helle Brauntöne übergehen, zudem kann es je nach Population und Herkunftsgebiet vorkommen, dass die Metasoma-Segmente III-V sowie das Telson dunkler sind als der Rest. (PRENDINI 2004)
    Man findet sowohl die typische gelbe Variante als auch die dunklere Variante mit farblich abgesetzten Metasoma-Segmenten im Hobby, bezeichnet werden sie als „helle“ bzw. „dunkle“ Morphe.


    Verhalten und Giftigkeit: Über die Gifitgkeit von P. raudus gibt es keine mir bekannten sicheren Quellen, man sollte allerdings davon ausgehen, dass die Tiere über ein recht starkes Gift verfügen und das ein Stich ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen könnte.
    Zudem wurde auch bei P. raudus von der Fähigkeit berichtet, bei extremer Provokation das Gift zu versprühen. (LEEMING 2003)
    Wie bei allen Parabuthus spp. sollte man den Umgang mit den Tieren also auf ein Minimum beschränken. Sollte man dennoch, sei es zum Umsetzen oder das Austauschen einer defekten Lampe im Terrarium, gezwungen sein, in der Nähe der Tiere bzw. mit den Tieren zu arbeiten, ist höchste Vorsicht und Konzentration geboten.
    Zum Verhalten: allgemeingültige Aussagen kann ich hier nicht treffen, da ich derzeit (wie erwähnt) nur ein Tier dieser Art halte. Dieses Tier allerdings hat von Anfang an eifrig ein Röhrensystem im Terrarium angelegt, in dem es jetzt den Großteil seiner Zeit verbringt.
    Selten sehe ich es komplett außerhalb der Höhlen (z.B. beim Trinken oder [noch seltener] Wärme tanken), meist ist meine Dame nur lauernd am Höhleneingang anzutreffen oder zeigt sich gar nicht.
    Wenn ich dann das Terrarium öffne, um Futter hineinzuwerfen o.ä., verschwindet sie direkt in ihrem Röhrensystem, zeigt sich aber meist ein paar Stunden später wieder am Eingang.


    Kompletter Haltungsbericht: Parabuthus raudus, Simon 1888


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