Hottentotta franzwerneri (Figuig) (Birula, 1914)

  • Familie: Buthidae (C.L. Koch, 1837)
    Gattung: Hottentotta (Birula, 1908)
    Art: (Hottentotta) franzwerneri (Birula, 1914)
    Trivialname: ---
    Unterarten / Farbmorphe: ---

    Größe: Angaben reichen von 85mm bis 110mm (zählt zu den mittelgroßen Skorpionen)

    Herkunft: Marokko (Figuig)

    Äußere Merkmale:
    Hottentotta franzwerneri ist eine mittelgroße bis große und optisch auffällige Hottentotta – Art. Hottentotta franzwerneri verfügt über eine schwarze Grundfärbung am Prosoma, Mesosoma sowie am Metasoma. Einzelne Stellen am Carapax und Mesosoma haben eine sehr dunkle, rotbräunliche Färbung zu verzeichnen, welche bei direktem Lichteinfall markant schimmert. Exemplare der Art weisen fast gänzlich eine Behaarung am Körper auf, diese ist jedoch spärlich ausgeprägt. Lediglich das Metasoma ist mit feinsten Härchen geradezu übersät. Im Gegensatz zur spärlichen Behaarung am Pro- und Mesosoma weisen Selbige eine sehr stark vorhandene Granulierung auf. Die Cheliceren gestalten sich von einem dunklen rotbraun bis schwarz und haben keinerlei Maserungen zu verzeichnen. Trochanter, Femur und Patella der Pedipalpe weisen die Grundfärbung des Pro- und Opisthosomas auf. Die Chela verläuft von einem dunkleren rotbraun immer heller werdend bis an die Spitzen der Tibia und des Tarsus sandfarben gelblich aus. In dieser gelblichen, sandfarbenen Optik sind auch die Laufbeine gänzlich gehalten. Die Giftblase (Telson) erstrahlt im gleichen Farbton wie der Manus, ein mittelkräftiges bis blasses rotbraun dominiert hier eindeutig das Erscheinungsbild.


    Verhalten:
    Hottentotta franzwerneri sucht normalerweise sofort nach dem Einsetzen in das Terrarium nach einem festen Gegenstand und versteckt sich dort bis zur Dämmerung. In der Dämmerung streift er durch sein Terrarium und sucht sich den bestgeeignetsten Platz für seinen Aufenthalt aus, welcher auch sofort eingenommen wird (meist wird sich unter einen Gegenstand oder zwischen zwei zusammengestellte Rindenstücke gequetscht). Futterpausen werden saisonal, natürlich auch abhängig von den Haltungsbedingungen, eingelegt. Bei der Erbeutung von wehrhaftem Futter wird meist der Giftstachel eingesetzt, bei wehrlosen Futtertieren wird auch direkt mal losgefressen. Hottentotta franzwerneri ist ein sehr extrem schneller Zeitgenosse, der auf Störungen ab und an auch nervös reagiert, meistens jedoch Fluchtverhalten aufzeigt.


    Kompletter Haltungsbericht: Hottentotta franzwerneri (Figuig) (Birula, 1914)


    ?thumbnail=1 ?thumbnail=1 ?thumbnail=1

Teilen