Bothriurus spec. (Peters, 1861) [tox]

  • Letale Dosis:

    Für Bothriurus spec. sind mir keine zuverlässigen LD50 – Werte bekannt

    Über die Wirkung dieser südamerikanischen Gattung ist bisher nur in wenigen Fällen etwas bekannt geworden. Nach einem Stich treten lokal starke Schmerzen an der Einstichstelle, so wie eine Schwellung auf. Eine entzündungsbedingte Hautrötung infolge der Mehrdurchblutung ausgelöst durch eine Gefäßerweiterung ist zur Folge (Erythem). Das Polypeptid setzt einen Überschuss an Histamin und Tryptamin frei. Eine arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) stellt sich ein. Der Druck des strömenden Blutes auf die Arterienwände steigt. Die Pumpleistung des Herzens steigt, der Durchmesser der Gefäße vergrößert sich. Unwohlsein mit Erbrechen sowie eingeschränkter Magen-Darm-Funktion stellt sich ein. Eine ärztliche Behandlung auf die entsprechend auftretenden Symptome ist unerlässlich. Eine spezielle Therapie ist nicht bekannt und für den Heilungsprozess an sich nicht notwendig. Wie bei allen anderen Skorpiongattungen auch, sollte der Halter über eine Tetanusprophylaxe verfügen. Somit beugt man dem Wundstarrkrampf und einer potentiellen Blutvergiftung, welche durchaus auch tödlich enden kann, vor.



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