Pandinoides cavimanus (Pocock, 1888) [tox]

  • Letale Dosis:

    Für Pandinus cavimanus liegt, wahrscheinlich wegen der sehr geringen Gefahr für den Menschen, kein verlässlicher LD50 – Wert vor. Es wird als ein für den Menschen, aber auch allgemein für Wirbeltiere, nicht tödliches Gift geführt. Lähmungen für kleinere Wirbeltiere sind länger anhaltend als im Vergleich zu Pandinus imperator.

    Die in Berichten sehr oft mit Pandinus imperator in Einklang gebrachte Art verfügt über mehrere Neurotoxine, welche eine hohe Affinität für spannungsabhängige K+-Kanäle aufweisen. Auch die restlichen Giftbestandteile sind annähernd identisch zu seinem Gattungsverwandten. Unterschiede liegen, in dem insgesamt 3 Aminosäuren mehr umfassenden Neurotoxincocktail, der über 3 Disulfidbrücken wirkt. Dadurch wird Pandinus cavimanus zu Recht ein etwas stärkeres Gift im Vergleich zu Pandinus imperator nachgesagt. In der heutigen Wissenschaft wird das produzierte „Impera - Toxin A“, bekannt von Pandinus imperator, zur Charakterisierung der spannungsabhängigen K+-Kanäle herangezogen. Daraus lassen sich dann mögliche Veränderungen auf den Organismus nachweisen (je nach infizierter Menge) sowie notwendige Gegenmaßnahmen ableiten. Die extrahierten Proteine, u.a. „PCTxa“ und „PCL“, sind allesamt toxisch für Insekten.



    Für Pandinus cavimanus liegt, wahrscheinlich wegen der sehr geringen Gefahr für den Menschen, kein verlässlicher LD50 – Wert vor. Es wird als ein für den Menschen, aber auch allgemein für Wirbeltiere, nicht tödliches Gift geführt. Lähmungen für kleinere Wirbeltiere sind länger anhaltend als im Vergleich zu Pandinus imperator.



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