Tityus trinitatis (Pocock, 1897) [tox]

  • Letale Dosis:

    Tityus trinitatis verfügt über ein Gift mit einem LD50 – Wert von 1,99mg/kg. Besonderheit bei Giften der Gattung Tityus ist es, das sich die Wirkung des Giftcocktails bei Verabreichung intravenös fast ähnlich wie subkutan darstellt (Zlotkin, 1976). Es ist allerhöchste Vorsicht geboten.

    Diese Art verfügt über einen, für den Menschen, sehr gefährlichen Giftcocktail aus Beta- und Gammatoxinen. Während die β – Toxine zunächst die Fortleitung der Erregung blockieren, verzögern die γ – Toxine im weiteren Verlauf des Vergiftungsbildes das Öffnen und später das Schließen der Na-Kanäle. Neben Abdominalschmerzen treten Übelkeit, Erbrechen, Nasenjucken, Nasenlaufen, exzessiver Speichelfluss sowie Hämaturie (Blut im Urin) auf (G. Schmidt in „Giftige und gefährliche Spinnentiere). Die Auswirkungen der γ – Toxine münden in cholinerge Symptome. Sehr starke Schmerzen können über schwere Schockzustände hin zur Bewusstlosigkeit führen. Eine Hypertension (Erhöhung des Blutdruckes) tritt auf und führt in den schwersten Vergiftungsfällen zu einer Myokarditis (entzündliche Erkrankungen des Herzmuskels). In 80% aller Stichvorfälle kam es zusätzlich zu einer Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse).


    Tityus trinitatis verfügt über ein Gift mit einem LD50 – Wert von 1,99mg/kg. Besonderheit bei Giften der Gattung Tityus ist es, das sich die Wirkung des Giftcocktails bei Verabreichung intravenös fast ähnlich wie subkutan darstellt (Zlotkin, 1976). Es ist allerhöchste Vorsicht geboten.




    Diskussionstopic: Tityus trinitatis (Pocock, 1897) [tox]

Teilen