Pandinus imperator (C. L. Koch, 1841) [tox]

  • Letale Dosis:

    Für Pandinus imperator liegt, wahrscheinlich wegen der sehr geringen Gefahr für den Menschen, kein verlässlicher LD50 – Wert vor. Es wird als ein für den Menschen, aber auch allgemein für Wirbeltiere, nicht tödliches Gift geführt. Lähmungen für kleinere Wirbeltiere sind laut Laboruntersuchungen kurzanhaltend. Somit ist eine Verfütterung von Wirbeltieren ethisch fragwürdig, auch wenn Pandinus imperator diese in freier Wildbahn nicht verschmähen wird.

    Die in der Terrarienhaltung beliebteste und weitverbreitetste Art verfügt über mehrere Neurotoxine, welche eine hohe Affinität für spannungsabhängige K+-Kanäle aufweisen. In der heutigen Wissenschaft wird das produzierte „Impera - Toxin A“ zur Charakterisierung der spannungsabhängigen K+-Kanäle herangezogen. Daraus lassen sich dann mögliche Veränderungen auf den Organismus nachweisen (je nach infizierter Menge) sowie notwendige Gegenmaßnahmen ableiten.

    Populär wurde das Gift des Pandinus imperator innerhalb der Pharmazie als nachgewiesen wurde, dass es die Entwicklung des Malaria – Erregers im Wirt unterdrücken kann. Die extrahierten Proteine, u.a. „PITxa“ und „PiL“, sind allesamt toxisch für Insekten.


    Für Pandinus imperator liegt, wahrscheinlich wegen der sehr geringen Gefahr für den Menschen, kein verlässlicher LD50 – Wert vor. Es wird als ein für den Menschen, aber auch allgemein für Wirbeltiere, nicht tödliches Gift geführt. Lähmungen für kleinere Wirbeltiere sind laut Laboruntersuchungen kurzanhaltend. Somit ist eine Verfütterung von Wirbeltieren ethisch fragwürdig, auch wenn Pandinus imperator diese in freier Wildbahn nicht verschmähen wird.




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