Tityus serrulatus (Lutz & Mello, 1922) [tox]

  • Letale Dosis:

    Tityus serrulatus verfügt über ein Gift mit einem LD50 – Wert von 0,43 – 1,00mg/kg. Besonderheit bei Giften der Gattung Tityus ist es, das sich die Wirkung des Giftcocktails bei Verabreichung intravenös fast ähnlich wie subkutan darstellt (Zlotkin, 1976). Es ist allerhöchste Vorsicht geboten.

    Diese Art verfügt über einen für den Menschen sehr gefährlichen Giftcocktail aus Beta- und Gammatoxinen. Es wurden insgesamt 5

    Toxine

    lokalisiert, wobei 4

    Toxine

    in der Wirkung gegen Säuger und 1 Toxin gegen Insekten gerichtet ist (G. Schmidt in „Giftige und gefährliche Spinnentiere). Das Vergiftungsbild reicht vom starken, brennenden Schmerz kombiniert mit Unruhe, über eine lokale

    Parästhesie

    (nicht schmerzhafte Empfindung wie Kribbeln, Ameisenlaufen, Pelzigkeit, Prickeln, Jucken, Schwellungsgefühl und Kälte- oder Warmempfindung) bis hin zu Atemschwierigkeit bis Luftnot. In schlimmen Fällen kann es zu

    Hyperästhesie

    einer Herzinsuffizienz mit pulmonaler Komponente (kardiales

    Lungenödem

    (Austreten von Blutflüssigkeit aus den Kapillargefäßen in das Interstitium)) kommen. Die Giftauswirkungen ähneln sich bei subkutaner und intravenöser Gabe sehr,



    Tityus serrulatus verfügt über ein Gift mit einem LD50 – Wert von 0,43 – 1,00mg/kg. Besonderheit bei Giften der Gattung Tityus ist es, das sich die Wirkung des Giftcocktails bei Verabreichung intravenös fast ähnlich wie subkutan darstellt (Zlotkin, 1976). Es ist allerhöchste Vorsicht geboten.





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