Opistophthalmus wahlbergii

  • Name: Opistophthalmus wahlbergii


    Trivialname:


    Gattung / Art: Opistophthalmus


    Vorkommen: Südafrika, Botswana, Zimbabwe, Namibia (außer Namibische Wüste)


    Beschreibung: Opistophthalmus wahlbergii weist eine orange, gelb / braune Grundfärbung auf, hat stark ausgeprägte Pedipalpen und ein, im Verhältnis dazu gesehen, eher schlankes Metasoma.


    Giftigkeit: wahlbergii zählt zu den mindergiftigen Vertretern, und fällt in das 5 – Stufenmodell unter der Rubrik 2 mit einem LD50 – Wert von 625mg/kg. Symptome gleichen angeblich einem herkömmlichen Bienenstich.
    Eine Wespe hat im Vergleich ein neunfach stärkeres Gift (LD50 – Wert:71mg/kg). Beim Umgang ist aber trotzdem die nötige Sorgfalt, auch im Sinne des Tieres, angebracht.


    Temperatur: 28-32°C am Tag / ca. 18°C in der Nacht. (Eine Überwinterung mit einer Luftfeuchtigkeit um die 20% bei 18-20°C am Tag und bis zu 8°C in der Nacht ist möglich.)


    Luftfeuchtigkeit: 30% - 50% (wird erreicht, in dem man den Bereich um die Trinkschale leicht anfeuchtet)


    Terrarium: 30x40cm für ein Adultes Tier sollte vollkommen ausreichen, Halbwüste / SavanneBodengrund: Sand/Lehmgemisch 10-20cm hoch, es werden lange Tunnel angelegt.


    Einrichtung: Als Einrichtung bieten sich Steine, Wurzeln, Hölzer, Pflanzen, Kork- und Rindenstücke und natürlich grabfähiges Substrat an. Eine Trinkschale, mit frischem Wasser gefüllt,
    sollte 2-3 mal die Woche angeboten werden.


    Grösse: Körperlänge bis ca. 9cm


    Futter: Insekten in entsprechender Größe (Heuschrecken, Grillen Mehlwürmer, Schaben etc.)


    Verhalten: Opistophthalmus wahlbergii sucht sofort nach dem Einsetzen in das Terrarium nach einem festen Gegenstand und beginnt mit dem Anlegen seiner Behausung. Diese angelegt,
    sieht man ihn nur noch sehr selten. Opistophthalmus wahlbergii ist ein recht scheues Tier. Tagsüber ist Opistophthalmus wahlbergii kaum außerhalb des Unterschlupfes zu sehen und leider auch nachts
    nur sehr wenig aktiv. Hauptsächlich kann man diese Art in Lauerstellung am Höhleneingang beobachten. Wird Opistophthalmus wahlbergii gestört, kommt sofortiges Fluchtverhalten zum Tragen,
    Aggressivität bei Störungen ist nicht zu erkennen. Aufgrund der geringen Aktivität ist diese wunderschöne, Art mit Futter sehr genügsam. Futterpausen werden saisonal, natürlich auch abhängig von den Haltungsbedingungen, eingelegt. Der Giftstachel kommt nur selten zum Einsatz. Trotz des ruhigen Gemüts besteht eine erkennbare innerartliche Aggression.




    Verbesserungsvorschläge sind natürlich willkommen! :saint:


    Mfg Manuel

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