Bau eines Terrariums Ortochirus glabrifrons (ohne Rückwand)

  • Hallo liebe Forengemeinde,



    ich wollte euch mal wieder vorstellen wie ich mein Terrarium gebaut und gestaltet habe... .



    Das Terra besitzt das Maß von 15x15x15 (Glasterrarium)





    Im Vorraus habe ich mir erstmal alle nötigen Utensilien zusammengelegt;





    1-2kg Sand (feucht)

    500g Naturlehm


    mehrere Natursteine, Grauwacke


    2 x Sukkulenten


    1 x Malerpinsel zur Feinarbeit


    1 x 10Liter Eimer



    Schritt 1:





    Zurerst, habe ich mir wieder alle Sachen ordentlich in Reihe und Glied ausgelegt und ausgesucht was ich verwende und was nicht.
    Die Wahl war sehr beschränkt da das Terra nicht groß war.












    Schritt 2:




    Danach, habe ich in den einen Eimer wo der gesammelte Naturlehm war, den Sand beigefügt .Anschließend füllte ich den Eimer mit Sand aus dem Baumarkt ,,Spielkastensand" (kein Quarzsand verwenden) . Diesmal hab ich kein Handtuch darunter gelegt. (Damit es nicht so dreckig wird beim mischen) aufgrund des geringen Mischvolumens. Der Sand war ziemlich feucht, da ich ihn draußen lagere und ich habe zusätzlich kein Wasser dabei gegeben.Den Naturlehm den ich gesammelt hatte, bindete sehr gut.
    Es wurde dann im Verhältnis 5 : 1 gemischt.











    Schritt 3:





    Ich legte mir dann ungefähr im Terrarium alles so, an einem Platz, wie ich es gestalten wollte.
    Es war einfacher für mich, denn dadurch konnte ich weiterhin entscheiden, wo was passt bzw. wo nicht und auch wie es aussieht.
    Es war ziemlich schwer für das in einem so kleinen Terrarium zu realisieren, da die Möglichkeiten schnell ausgeschöpft waren.
    Seitdem ist mit klar, je kleiner das Terra desto schwieriger ist es an alles dranzukommen um zu formen.











    Schritt 4:




    Anschließend füllte ich es komplett mit Sand, wo ich eine Höhe von 10 cm eingehalten hatte.















    Schritt 5:




    Danach ging es weiter;
    Ich platzierte alle Gegenstände Steine Kakteen etc. in die Positionen die ich vorher ausgewählt hatte, was aufgrund der Maße wieder schwierig war.
    Es kam mir öfters die Frage auf: Ist es zuviel des Guten oder zu wenig.










    Schritt 6:





    Im Folge dessen legte ich schonmal ein paar Wohnhöhlen an, indem ich den überschüssigen Sand unter den Steinen wegnahm und auch so das, dass Bauwerk nicht einstürtzen konnte bzw. wird.
    Tipp: Da ich schlecht dran kam an die Höhlen nahm ich die Schaftspitze des Pinsels und formte damit die Wohnhöhlen









    Schritt 7:





    Im Anschluss, als ich dann die grobe Vorarbeit geleistet hatte, kam der schöne angenehme Teil, ich benutzte den Pinsel um die Feinarbeit zu machen, d.h den überflüssigen Sand wegnehmen, den Sand schön glatt streichen und die
    Landschaft so formen, wie man es nach allen Regeln der Kunst kennt.
    Tipp nehmt ruhig verschiendene Pinselgrößen um auch die Ecken gut auszuarbeiten.








    Schritt 8:




    Es machte, wie immer, sehr viel Spass mit dem Pinsel und ist von mir weiterhin nur zu empfehlen weil man dort sehr viel Gefühl beim Gestalten der Landschaft hat.










    Soooo, mein Terrarium für meinen Ortochirus war jetzt (fast) fertig.
    Ich geb ihm eine gewisse Vorlauf - Zeit von ein paar Tagen so das der Sand gut trocken ist.
    Mit einem Hygometer wurde die Luftfeuchtigkeit gemessen, um zu garantieren das es dem Tier nicht zu humid ist und die idealen Haltungsbedingunen gegeben sind.
    Anmerkung: In einem ariden Terrarium ist es nicht unbedingt maßgebend ob ein Hygrometer vorhanden ist oder nicht. Eine Temperaturanzeige sollte jedoch vorhanden sein.



    Ich hoffe ich konnte euch wieder mit meinen Beitrag helfen.... .




    Bei Fragen,fragen.^^




    LG Pande