Centruroides exilicauda (Wood, 1863) [tox]

  • Centruroides exilicauda:
    Diese Art verfügt über ein für den Menschen gefährliches reines Betatoxin. Direkte Toxine gegen Säuger, Insekten und Asseln konnten nicht nachgewiesen werden. Dagegen wurden insgesamt 13 Toxine gegen andere Organismen extrahiert (G. Schmidt in „Giftige und gefährliche Spinnentiere). Das Vergiftungsbild reicht vom starken, brennenden Schmerz kombiniert mit Unruhe, über eine lokale Parästhesie (nicht schmerzhafte Empfindung wie Kribbeln, Ameisenlaufen, Pelzigkeit, Prickeln, Jucken, Schwellungsgefühl und Kälte- oder Warmempfindung) bis hin zu Atemschwierigkeit bis Luftnot. In schlimmen Fällen kann es zu Hyperästhesie (Überempfindlichkeit für Berührungsreize), Herzinsuffizienz bis hin zu einem kardialen Lungenödem (Austreten von Blutflüssigkeit aus den Kapillargefäßen in das Interstitium) führen. Polynukleotide, welche lebensnotwendige regulatorische Funktionen in Zellen wahrnehmen, werden beeinträchtigt.


    Exemplare von Centruroides exilicauda aus der USA verfügen über ein Gift mit einem LD50 – Wert von 1,12 – 1,46mg/kg. Vertreter von Centruroides exilicauda aus Mexico dagegen besitzen ein Gift mit einem LD – Wert von 1,10 – 1,90mg/kg.

  • Pandemonium

    Hat den Titel des Themas von „Centruroides exilicauda (Wood, 1863)“ zu „Centruroides exilicauda (Wood, 1863) [tox]“ geändert.