Androctonus bicolor

  • Androctonus bicolor (EHRENBERG,1828)


    Androctonus bicolor 0.1 adult
    Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
    Unterstamm: Kieferklauenträger (Chelicerata)
    Klasse: Spinnentiere (Arachnida)
    Ordnung: Skorpione (Scorpiones)
    Familie: Buthidae (C.L. Koch, 1837)
    Gattung: Androctonus ( EHRENBERG, 1828)
    Art: bicolor (EHRENBERG, 1828)


    Herkunft und Vorkommen:


    Androctonus bicolor ist ein in den Wüsten und Trockengebieten Nordafrikas, dort speziell in Algerien, Lybien, Marokko, Ägypten und Tunesien sowie des nahen Ostens dort speziell in Israel, Jordanien und im Libanon beheimateter, arid bis semi-arid lebender Skorpion.
    Sein Habitat in diesen Ländern besteht aus Sand, Stein(Fels)wüsten, sowie Trockengebieten mit lehmhaltigen sandigen Untergründen und kargen Gebirgsausläufern.


    Äußere Merkmale & Geschlechtsunterschiede sowie einige einfache Unterscheidungsmerkmale zu anderen dunklen Arten der Gattung Androctonus:




    Androctonus bicolor 1.0 adult

    Androctonus bicolor 0.1 adult und trächtig


    Bei Androctonus bicolor handelt es sich um einen mittelgroßen Skorpion der als adultes Tier Größen zwischen 70 und 90 mm erreichen kann.
    Androctonus bicolor besitzt ein dunkelbraunes bis Schwarzes Prosoma(Vorderkörper), Mesosoma (Mittelkörper)und Metasoma (Hinterkörper) sind ebenfalls dunkelbraun bis schwarz. Die Scherenspitzen und Tarsen sind wesentlich heller und wirken geblich-orange.

    Foto der Schere, deutlich zu sehen die hellere Farbe!


    Androctonus bicolor hat sehr kleine schlanke zerbrechlich dünn wirkende Scherenhände (Pedipalpen) im Gegensatz zu anderen Androctonus spec.! Die Scherenfinger sind langezogen und laufen Spitz zu! Das sich zum Telson hin verdickende Metasoma mit dem Stachel ist ein auffälliges und eindrucksvolles Merkmal erreicht jedoch nicht die Ausmaße von Androctonus australis! Diesem Merkmal verdankt Androctonus bicolor auch seinen Trivialnamen Schwarzer Dickschwanzskorpion.
    Des Weiteren gibt es zwei Unterarten die keinen eigenen Artstatus mehr besitzten,dabei handelt es sich um Androctonus bicolor"aeneas" und Androctonus bicolor "longecarinatus“! Lourenco W.R. (2005) Sie unterscheiden sich in Größe, teilweise farblich (Gesamtfarbe bzw. der Laufbeine) und anhand der Scherenform ( noch dünnere Manus und längere Scherenfinger ) von "normalen" Androctonus bicolor


    Die Weibchen von Androctonus bicolor sind größer und massiger als die Böcke.
    Des Weiteren gibt es einen bei Androctonus bicolor sehr schwer erkennbaren Unterschied am unbeweglichen Scherenfinger, der bei allen Androctonus spec. in unterschiedlicher Ausprägung zu finden ist, zwischen Böcken und Weibchen.
    Der Bock hat dort eine Ausbuchtung, die dazu dient das Weibchen bei der Paarung besser festhalten zu können! Dieses Merkmal is bei Androctonus bicolor allerdings so gut wie gar nicht ausgebildet so das es zur Bestimmung nicht herangezogen werden kann ! Allerdings ist es ein gutes Merkmal anhand der dünnen und spitzen Scherenhände Androctonus bicolor von den anderen Arten der Gattung Androctonus zu unterscheiden, ebenso wie an der medianen lateralen Granulierungsreihe an den Metasomasegmenten 2 und 3. Alle meine Androctonus bicolor weisen helle Kämme auf!



    Mal ein Bsp. wie es bei anderen spec. der Gattung Androctonus aussieht!!In diesem Fall bei einem Androctonus liouvillei
    Am einfachsten und sichersten lassen sich jedoch die Geschlechter anhand der Pectine (Kammorgane) mit den Kammzähnen unterscheiden!
    Bei Androctonus bicolor haben Weibchen 19-24 Kammzähne und Böcke 24-29 Kammzähne! Des Weiteren berühren sich die Kämme beim Bock was bei Weibchen nicht der Fall ist und die Kammzähne der Böcke sind etwas länger!
    Dies konnte ich anhand von 65 Androctonus bicolor in 3,5 Jahren dokumentieren! 23 Tiere waren DNZ, 32 Tiere Wildfangnachkommen und 10 adulte Tiere. Die Geschlechter teilten sich in 51 Weibchen und 14 Böcken auf.

    Kammorgan Androctonus bicolor 1.0

    Kammorgan Androctonus bicolor 0.1


    Haltungsbedingungen:


    Androctonus bicolor ist ein arid lebender nachtaktiver Skorpion. Er stellt seiner Beute als Lauerjäger nach!Gelegentlich begibt er sich aber auch aktiv auf die Jagd!
    Androctonus bicolor legt selbst gegrabene Höhlen an, nutzt jedoch auch die ihm von mir angebotenen Verstecke, die aus Korkrinde, Steinen oder z.B. aus Tontöpfen oder Tonscherben bestehen wobei ich bei Androctonus bicolor ein ähnlich starkes Grabverhalten beobachten konnte wie beim Androctonus crassicauda im Gegensatz zum Androctonus australis und Androctonus mauritanicus die bei mir mehr die angebotenen Verstecke nutzen und nur kleine Mulden darunter anlegen und nur im Ausnahmefall einmal eine Höhle graben!
    Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen!!
    Der Bodengrund sollte aus grabfähigem Sand bestehen oder aus mit Lehm versetzten Sand!
    Beide Bodengründe kann man noch mit Kies versetzten!
    Ich bevorzuge den mit Lehm versetzen roten Sand den ich noch mit Kieselsteinen veredele, da er gute grab Eigenschaften aufweißt, optisch sehr ansprechend aussieht und dem Skorpion die Bedingungen bietet die er benötigt.
    Als Substrathöhe empfehle ich 10 bis 15cm, so dass der Skorpion ausgiebig graben kann.
    Als weitere Terrarieneinrichtung verwende ich Wüstensträucher zum klettern, Schieferplatten, Steine und setze kleine Kakteen oder ähnliches ein!
    Eine kleine Wasserschale stelle ich auch immer mit ins Terrarium.
    Ein weiteres muss sind für mich Thermometer, sowie ein Hygrometer zur Überprüfung der LF und der Temperatur im Terrarium.
    Als minimale Größe für ein Tier empfehle ich ein 20x30x20 cm Becken.
    Ob man nun ein Glas oder ein Plastikterrarium nimmt spielt keine Rolle das sollte jeder individuell nach eigenem Geschmack entscheiden!
    Ich bevorzuge Plastikterrarien in unterschiedlichen Größen.
    Das einzige was ich aus eigenen Erfahrungen empfehle sind von oben zu öffnende Terrarien da es meiner Meinung nach am sichersten ist um Androctonus bicolor zu handhaben da auch diese Art zu den hochpotenten und potenziell für den Menschen gefährlichen Arten gehört.

    Eines meiner Androctonus bicolor Terrariern


    Und da es bei ariden Becken bei sachgemäßer Befeuchtung nicht zu Staunässe kommt, die unbedingt zu vermeiden ist, muss man sich nicht um riesige Belüftungsflächen kümmern, ein Lüftungsgitter im Deckel reicht nach meinen Erfahrungen völlig aus!


    Ich halte adulte Androctonus bicolor maximal paarweise! Bei dieser Haltung empfehle ich gut zu füttern da es ansonsten zu Ausfällen kommen kann! Ich halte meine Tiere einzeln da mir die Böcke einfach zu schade sind um als Lebendfutter herzuhalten!
    Die Luftfeuchtigkeit sollte bei adulten Androctonus bicolor bei 40% gehalten werden.
    Dies erreiche ich durch einmaliges leichtes übersprühen der Einrichtung in 14 Tagen und durch wöchentliches auffüllen einer kleinen!! Wasserschale.
    Die Tagestemperaturen belaufen sich zwischen 28 und 32 Grad wobei ich meinen Tieren lokale Plätze bis zu 40 Grad anbiete, die ab und an von den trächtigen Weibchen zum Sonnen genutzt werden.
    Diese Werte ereiche ich durch 35 Watt Spots die außerhalb des Terrariums angebracht sind.
    Die Nachttemperatur beträgt 22-25 Grad und sollte außerhalb der Winterruhe nicht unter 20 Grad absinken.
    Da es auch in Nordafrika und im nahen Osten einen Winter gibt (~Dez.- März) bei dem die Temperaturen zwischen 10-15 Grad liegen sollte man eine Winterruhe durchführen, dies fördert die Paarungsbereitschaft und Lebenserwartung von Androctonus bicolor. In dieser Zeit übersprühe ich die Terrarium Einrichtung jede Woche einmal leicht, da im Winter auch in der Natur die Luftfeuchte ansteigt. Eine kleine Wasserschale biete ich weiterhin jede Woche an. Die Winterruhe beträgt bei mir 1,5-2,5 Monate! In dieser Zeit füttere ich sehr spärlich bzw. gar nicht!


    Futtertiere:
    Ich füttere meine adulten Androctonus bicolor alle 10 Tage mit Heuschrecken, Grillen verschiedenster Art, Zophobas und Schaben, Jungtiere bekommen dieselben Futtertiere jedoch alle 5 Tage und natürlich ihrer Größe angepasst!
    Diese Haltungsparameter beziehen sich auf von mir gehaltene adulte Androctonus bicolor und weichen von den Werten bei den Jungtieren ab. Haltungsparameter bei Jungtieren beschreibe ich bei der Aufzucht der Jungtiere.


    Verpaarung, Aufzucht der Nachzuchten:


    Die Verpaarung meiner Androctonus bicolor nehme ich 2-3 Wochen nach der Winterruhe vor um die Tiere ordentlich anzufüttern um Ausfälle zu vermeiden!
    Die Verpaarungen meiner Androctonus bicolor dauerten zwischen 1 und 10 Stunden.

    Verpaarung Androctonus bicolor

    Ergebnis der Verpaarung Androctonus bicolor 0.1 voller Larven
    Verpaart werden meine Androctonus bicolor in einem extra Paarungsbecken mit flachen Schieferplatten zum absetzen der Spermatophore!

    Mein Verpaarungsbecken

    Spermatophore eines Androctonus bicolor
    Nach erfolgreicher Verpaarung sollte der Bock ca. 2-3 Wochen Ruhe bekommen um eine neue Spermatophore aus zu bilden, dann kann man Ihn erneut mit einem Weibchen verpaaren.


    Die Tragzeit bei meinen 8 Androctonus bicolor Weibchen betrug zwischen 7 und 12 Monaten.


    Androctonus bicolor bringt wie alle Androctonus spec. weit entwickelte Jungtiere zur Welt. Die Wurfgrößen beliefen sich zwischen 12 und 42 Jungtieren.

    0.1 Androctonus bicolor mit Jungtieren
    Die Würfe setzten sich aus 6 WF Würfen und zwei eigenen DNZ Wurf zusammen.

    Foto eines Fehlwurfes bzw. hatte sich das Muttertier an der trockensten Stelle vergraben was ich zu spät bemerkte und die jungen sind leider verstorben!


    Die Haltungsbedingungen bei den Jungtieren unterscheiden sich von denen bei den adulten Tieren in folgenden Punkten:
    Die Luftfeuchtigkeit halte ich bei ca. 50% bis ins 5-6 instar was ich durch einmaliges leichtes sprühen einer Ecke der Aufzuchtsdose in der Woche erreiche Woche, die Temperaturen begrenze ich auf max.30 Grad und die Jungtiere werden alle 5 Tage gefüttert.
    Wichtig! Jedoch, hebe ich meine maximal Temperatur kurz vor den Häutungen um ca. 3-4 Grad an und erhöhe in diesem Zuge auch die Luftfeuchte ein wenig! Diese Maßnahme fördert nach meinen Beobachtungen die Häutungsbereitschaft ungemein! Diese Maßnahme funktioniert auch bei allen anderen ariden Arten die ich halte!! Ob es bei humiden genauso funktioniert kann ich nicht sagen da ich so gut wie keine halte! Wichtig!!
    Des Weiteren halte ich die juvenilen Androctonus bicolor wie auch die Androctonus crassicauda bis ins adult Stadium einzeln danach setze ich sie maximal als Paar (1.1) zusammen, ich bevorzuge jedoch weiter die Einzelhaltung bei diesen Arten!
    Dies scheinen bei mir die besten Bedingungen zur Aufzucht der juvenilen Tiere zu sein, da ich eine Gruppe bei diesen Bedingungen innerhalb von 9,5 Monaten adult bekommen habe! Die anderen Gruppen waren erst nach ca. 12 Monaten adult und verzeichneten bei mir immense Ausfälle!


    Wichtig!! Eine weitere Besonderheit bei Androctonus bicolor ist das sich juvenile Tiere erst ab dem 3 instar an beginnen Schwarz umzufärben, bis dahin sehen sie fast aus wie Androctonus australis!Wichtig

    Androctonus bicolor im 3 instar 0.0.1 beginnende Umfärbung

    Androctonus bicolor im 4 instar 1.0 färbt sich langsam um!


    Hier die einzelnen Vergleichsgruppen:


    Gruppe1:
    Bei Haltung mit folgenden Parametern: max. 50 % Luftfeuchte und max. Temperatur bis 30 Grad, 15 Tiere bis adult:
    5 Ausfälle: 2 instar = 2 Tiere, 3 instar = 2 Tiere, 4 instar = 1 Tier (3.7) Tiere erreichten das adult Stadium.


    Gruppe2:
    Bei Haltung mit folgenden Parametern:40- 50% Luftfeuchte und max. Temperatur bis 32 Grad, 15 Tiere bis adult: 9 Ausfälle: 2 instar = 4 Tiere, 3 Instar = 2 Tiere, 4 instar = 2Tiere 5 instar = 1 Tier --(1.5) Tiere erreichten das adult Stadium.


    Gruppe 3:
    Bei Haltung mit folgenden Parametern: 40% Luftfeuchte und max. Temperatur bis 35 Grad, 15 Tiere bis adult:
    11 Ausfälle: 2 instar = 3 Tiere, 3 instar = 4 Tiere, 4 instar = 2Tiere, 5 instar = 2 Tier (0.4) Tiere erreichten das adult Stadium.



    Gruppe 4:
    Paarhaltung:
    Paare (12 Tiere - Geschlechtsunabhängig) immer wieder neue Paare gebildet nach Ausfällen!! bis 4 instar:
    8 Ausfälle durch Kannibalismus trotz guter Fütterung, bei Haltungsbedingungen 50% Luftfeuchte und maximaler Temperatur von 30 Grad. Ab 4 instar wurde die Paarhaltung abgebrochen da nur noch 4 Tiere übrig waren und mich die Verluste doch schmerzten!!!!


    Fazit:
    Bis zum 5 instar ist der juvenile Androctonus bicolor nach meinen Beobachtungen recht anfällig gegenüber Häutungsschwierigkeiten und Dehydration bei hohen Temperaturen und niedriger Luftfeuchte im Gegensatz zu den adulten Tieren. Ab Instar 6sind die Tiere dann recht robust gegen Ausfälle. Vor Häutungen sollte allerdings noch extra leicht gesprüht werden.
    Einzelhaltung ist ratsam da es sonst zu hohen Ausfällen kommen kann grad in den juvenilen Stadien bei den Häutungen!! Als adulte Tiere Paarhaltung möglich aber auch Ausfälle sind einzukalkulieren!!
    Des Weitern ist mir eine Geschlechterverteilung sehr zu gunsten der Weibchen aufgefallen! Böcke sind sehr rar gesät nach meinen Beobachtungen! Vergleichsmöglichkeiten habe ich nicht gefunden!!




    Verhalten und Giftigkeit:


    Androctonus bicolor neigt bei Störungen nach meinen Beobachtungen, zu einem gereizten Verhalten und geht in Abwehrposition bzw. greift auch schon mal die Pinzetten an! Vorsicht ist geboten!!
    Androctonus bicolor kann wie oben schon erwähnt als Paar gehalten werden, dies sollte man durch eine gute Fütterung, mehrere Verstecke und Platz im Terrarium unterstützten, da Androctonus bicolor eine höhere, innerartliche Aggressivität als z. B. Androctonus australis und Androctonus mauritanicus aufweist!!


    Wobei ich betone Ausnahmen gibt es natürlich immer wieder.!!


    Die Terrariengröße würde ich bei der Paarhaltung entsprechend anpassen und eine Größe von 40x25x25 bei Paarhaltung wählen.
    Einzelhaltung ist ratsam und anzustreben!
    Androctonus bicolor gehört zu den giftigsten Skorpionen überhaupt. Er gehört zu den medizinisch für den Menschen bedeutsamen Skorpionen, da in Nordafrika und im nahen Osten einige Todesfälle auf das Konto dieses Skorpions gehen.
    Diese Todesfälle treten hauptsächlich bei Kindern und alten, schwachen Menschen auf. Was meiner Meinung nach aufgrund von unzureichender medizinischer Versorgung und mangelnder Hygiene wie in vielen Gebieten dieser Welt zurückzuführen ist!!


    Wie giftig Androctonus bicolor wirklich ist vermag ich nicht zu sagen! Hier geben eventuell die LD 50 Wertetabellen einen Hinweis auf die Giftigkeit!
    Dort wird Androctonus bicolor mit ~0,32-0,35 mg/Kg ebenso wie Androctonus australis aufgeführt und kommt gleich nach dem Leiurus quinquestriatus der mit ~0,25-0,33 mg/Kg aufgeführt wird!
    Ich denke dies genügt um die Giftigkeit dieses Skorpions zu belegen! Des Weiteren spielen auch die pro Stich abgegebenen Mengen an Gift eine Rolle! Dies habe ich schon mehrfach in meinen anderen Haltungsberichten aufgeführt deshalb führe ich hier keine Bsp. mehr an!!
    (Gifttiere)

    Daher empfehle ich dringend alle anstehenden Arbeiten im Terrarium nur mit langen Pinzetten auszuführen oder den Skorpion während der Arbeiten in ein anderes Behältnis um zu setzen!


    Meiner Meinung nach sollte dieser Skorpion durch erfahrene Halter gepflegt werden, da er ein recht Aggressiver Pflegling der Gattung Androctonus ist und es in dieser, andere Arten gibt die sich für Anfänger besser eignen!!!! Androctonus bicolor ist zudem höllisch schnell!


    Persönlicher Kommentar:


    Für mich persönlich ist Androctonus bicolor einer der interessantesten Skorpione der Gattung Androctonus der einige Anforderungen an den Halter stellt!! Und durch sein Aussehen besticht!
    Androctonus bicolor ist ein relativ schwer nachzuziehender Skorpion wenn man in den ersten Instaren nicht genug Sorgfalt walten lässt!
    Dies trifft aber auf alle Arten dieser Spezies zu was man an den mickrigen Nachwuchszahlen sieht! Adulte Tiere dieser Gattung sind in der Regel Wildfänge und Nachzuchten sind eher die Ausnahme!!!!
    Aufgrund seiner relativ hohen innerartlichen Aggressivität ist er für die Gruppenhaltung ungeeignet!
    Dieser Bericht beruht auf meinen eigenen Beobachtungen und Erfahrungen aus 3 Jahren Haltung und Nachzucht von Androctonus bicolor! Nur die Giftigkeit wurde der LD 50 Werte Tabelle entnommen!
    Zum Vergleich bestimmter Daten wurde Skorpione im Terrarium von M. Watz und Skorpione von D. Mahsberg, R. Lippe und S. Kallas sowie Biology of Scorpiones hinzugezogen jedoch wurde dieser Literatur nichts entnommen!


    Quellangaben:
    Eigene Erfahrungen
    LD 50 Werte --->
    LD 50
    Lourenco W.R. (2005)
    Fotos: G. Dilger


    !!Copyright by G.Dilger!!