Argentinische Waldschabe (Blabtica dubia)

  • Name:
    Argentinische Waldschabe (lat. blabtica dubia)


    Herkunft:
    Argentinien



    Beschreibung:
    Eine der beliebtesten Futtertiere ist die nachtaktive Argentinische Waldschabe aus der Familie der "blaberidae".
    Diese Art ist sehr leicht zu züchten und kann wenn gewollt auch dauerhaft von Trockenfutter ernährt werden. Zudem hat die Argentinische Waldschabe weitere Vorteile:
    Zum einen können sie nicht an glatten Wänden hochklettern und zum anderen können sie nicht, falls doch mal eine in der Wohnung entwischt, zur Plage werden.
    Nachteilig ist die recht lange Entwicklungszeit vom Jungtier bis zur adulten Schabe. Diese beträgt etwa 6 Monate.




    Größe und Geschlecht:
    Männliche Tiere können eine Länge von 4-5cm und eine Breite von 2cm erreichen. Ab dem subadulten Stadium sind gut entwickelte Flügel erkennbar.
    Weibchen erreichen ähnliche Größen, sind jedoch dicker und schwerer. Sie haben nur unterentwickelte Flügel.




    Haltung:
    Als Behältnis eignet sich jede handelsübliche Faunabox, bzw. jede handelsübliche Plastikbox. Dauerhaft ist eine Temperatur von 17-18grad kein Problem, jedoch wird die Fortpflanzung sowie die Entwicklung der Jungtiere stark gebremst. Ideal sind Temperaturen von 25-30Grad.


    Als Einrichtung bedarf die Waldschabe nicht viel. Optimal sind gestapelte Eierkartons. Auch Papprollen von Toilettenpapier und Haushaltstüchern kann man zusätzlich verwenden.
    Zu guter Letzt noch eine Trinkmöglichkeit. Dafür kann entweder ein befeuchtetest Tuch (unparfümiert) verwendet werden, oder eine Langzeitlösung: eine Vogeltränke mit einem Tuch in der Öffnung.


    Was das Futter angeht, ist die Argentinische Waldschabe sehr flexibel. Die meisten nutzen Hundeflockenfutter, Fischflockenfutter, Katzentrockenfutter, Gemüse, Haferflocken etc. pp...



    Zucht
    Eine Zuchtgruppe sollte aus mindestens 30 adulten Tieren bestehen. Dazu 50-80 Jungtiere damit die Zucht durchgehend läuft. Eher sogar etwas mehr. Als Faustregel gilt ein Verhältnis Männchen/Weibchen 4:1.
    ca. alle 2 Monate produzieren die Weibchen Eipakete die sie im Körper behalten. Wenn diese entwickelt ist, legt sie die Eikapsel ab, legt sich auf diese und schützt die bis zu 30 Jungtiere bis zu ihrer ersten Aushärtung.




    Bekannte Probleme:
    - Milbenbefall bei zu höher Luftfeuchtigkeit oder nassen Eierkartons