Pandinus imperator

  • Wissenschaftlicher Name: Pandinus imperator
    Deutscher Name: Kaiserskorpion
    Herkunft: Zentralafrika


    Größe: 15 bis selten 20 cm


    Aussehen: schwarz gefärbt, sehr mächtige Tiere. P. imperator hat vergleichsweise große Pedipalpen Der Telson ist bei Jungtieren weiss und bei adulten rot gefärbt. Bei Schwarzlicht leuchten die Tiere Grün.


    Haltung: P. imperator ist ein Regenwaldbewohner, dementsprechend sollte ein Terrarium mit den Mindestmaßen 40x30x30cm für ein Einzeltier eingerichtet sein. Ein Erde/Torf/Sand-Gemisch als Bodengrund, Versteckmöglichkeiten, vielleicht eine Korkrückwand zum Klettern und eine Wasserschale dürfen nicht fehlen. P. imperator mag es warm. Eine Tagestemperatur von 25-28 Grad sollte schon sein. Es ist darauf zu achten, dass der Boden immer schön feucht ist, dementsprechend ist, um Staunässe vorzubeugen für eine ausreichende Belüftung zu sorgen.


    Verhalten: Als Jungtier ist P. imperator nach meinen Erfahrungen sehr mutig. Im Alter sollen die Tiere nur sehr wenig agressiv sein und werden von manchen gar als "stechfaul" bezeichnet. Der Bodengrund sollte dem sehr starken Buddelverhalten der Tiere entsprechend sein. In der Natur gräbt sich P. imperator recht tiefe Tunnelsysteme und ist meist nur nachts ausserhalb seines Baus zu sehen. Die Tiere leben recht zurückgezogen und so kann es ohne weiteres passieren, dass man seinen imperator mal 1-2 Monate nicht zu Gesicht bekommt. Imperatoren fressen wörtlich alles was sie überwältigen können. Von Schaben, Grillen, Heuschrecken bis hin zu Babymäusen und Babykücken.


    Giftigkeit: Mindergiftig. Ein Stich ist vergleichbar mit einem Wespenstich.


    Schutzstatus: WA II

  • Hallo


    Die 20 cm sind meiner Erfahrung nach wirklich übertrieben. Ich habe noch nie ein so grosses Tier gesehen. I.d.R. 14-17cm.
    Sand ist bei P. imperatoren wirklich unerwünscht. Wichtig ist vielmehr das die Erde lehmhaltig ist. Reine Blumenerde hat nicht die nötige Festigkeit und die Tiere liegen immer unter eingestürtzten Höhlen.


    Das würde ich vielleicht noch ergänzen. Ich füge noch hinzu das ich u.a. 2 sehr aggressive P. Imperatoren in meiner Bande haben. Und wie es der Zufall will sind sie beide Adult. Aber das hängt immer vom einz. Tier ab.


    (Ich will dich keines Falls kränken!Mein Ziel ist es die vielen Mythen um P. imperator auszumerzen :grinz:)


    Gruss


    Eidit: Und fluoreszieren tun alle Skopione. Ausser evntl. D. diadema, die nicht.

  • Eidit: Und fluoreszieren tun alle Skopione. Ausser evntl. D. diadema, die nicht.


    Das kann man so nicht sagen.


    Graeme Lowe beschreibt in einem Artikel in den Euscorpius - Veröffentlichungen eine Microtityus - Art welche vermehrt in Höhlen lebt. Aufgrund der extrem versteckten Lebensweise in dunklen Bereichen haben diese Exemplare die Fluoreszenz verloren.


    Gibt ja auch Skorpione ohne Medianaugen, wie z.B. Belisarius xambeui.


    MfG
    M.


  • Graeme Lowe beschreibt in einem Artikel in den Euscorpius - Veröffentlichungen eine Microtityus - Art welche vermehrt in Höhlen lebt. Aufgrund der extrem versteckten Lebensweise in dunklen Bereichen haben diese Exemplare die Fluoreszenz verloren.


    Gibt ja auch Skorpione ohne Medianaugen, wie z.B. Belisarius xambeui.


    Vollkommen Richtig!!!

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