Centruroides vittatus (Say, 1821) [tox]

  • Centruroides vittatus:


    Diese Art verfügt über ein, für den gesunden, erwachsenen Menschen (kein Allergiker), eher ungefährliches reines Betatoxin. Direkte Toxine gegen Säuger konnten nicht nachgewiesen werden. Die nachgewiesenen bzw. extrahierten Toxine wirken ausschließlich gegen Insekten und Asseln. DasVergiftungsbild reicht vom starken, brennenden Schmerz kombiniert mit Unruhe bis hin zu einer lokalen Parästhesie (nicht schmerzhafte Empfindung wie Kribbeln, Ameisenlaufen, Pelzigkeit, Prickeln, Jucken, Schwellungsgefühl und Kälte- oder Warmempfindung). Durch eine geringe Freisetzung von Acetylcholin treten vorübergehend leichte cholinerge Symptome, wie zum Beispiel Erbrechen, kalter Schweiß, erhöhter Speichelfluss sowie allgemeine Übelkeit und Unwohlsein auf.


    Exemplare von Centruroides vittatus verfügen über ein Gift mit einem LD50 – Wert von 7,70mg/kg.


    Zu den möglichen Giftwirkungen (Quelle: Giftnotrufzentrale München):


    Allgemein: Schmerzbeginn sofort; Schmerzdauer nicht über 24 Stunden;.
    Lokal: Schmerz, Brennen, Jucken, Parästhesien; manchmal Rötung & Schwellung;
    Vegetatives Nervensystem: Speichel-, Tränen- und Bronchialfluss, Schwitzen;


    ZNS: keine systemische Wirkung, keine Bildung eines Lungenödems
    Zusätzlich: Übelkeit, Erbrechen, Speichelfluss

  • Pandemonium

    Hat den Titel des Themas von „Centruroides vittatus:“ zu „Centruroides vittatus (Say, 1821) [tox]“ geändert.