Parabuthus transvaalicus

  • Wissenschaftlicher Name: Parabuthus transvaalicus
    Deutscher Name: Südafrikanischer Dickschwanzskorpion
    Herkunft: Mosambik, Kenia (Mombasa) und Botswana bis ins Transvaalgebiet
    Größe: bis 16cm in freier Wildbahn


    Aussehen: P. transvaalicus ist mit seiner relativ starken, rötlich/schwarz gefärbten Behaarung am Metasoma, leicht rosa schimmernden Pluralhäuten ein recht imposanter und gefährlicher Skorpion. Im Raum Südafrikas zählt er zu den grössten Skorpionen überhaupt - möglicherweise zählt er sogar zu den grössten Skorpionen der Familie Buthidae überhaupt.


    Haltung: Es muss darauf geachtet werden, dass die Verstecke in verschiedenen Temperaturzonen verteilt werden, damit sich der Skorpion seinen bevorzugten Temperaturbereich selbst wählen kann. Die wärmste Stelle sollte eine Temperatur von 35°C, die kühlste 25°C anzeigen. Unerlässlich ist bei diesen Temperaturen natürlich auch eine kleine Wasserschale die man einmal pro Monat auffüllt. Die Schale darf nicht zu tief sein, ansonsten könnte der Skorpion darin ertrinken. P. transvaalicus frisst alles was er bewältigen kann. Das Terrarium sollte gross genug sein, da diese Art lange Strecken zurücklegt. Für ein oder zwei Tiere sollte das Terrarium die Masse 40x40x20 nicht unterschreiten.


    Verhalten: Es handelt sich um eine sehr gefräßige Skorpionart, wo man darauf achten soll, dass das natürliche Futterverhältnis gewährleistet ist. In der natürlichen Umgebung ist das Futterangebot relativ rar. Daher sollte ihm nur alle 2 - 3 Wochen (je nach Ernährungszustand) Futter gereicht werden. Ansonsten kann er buchstäblich verfetten und seine Lebenserwartung drastisch sinken. Mein Weibchen zeigt sich auch recht häufig, wobei das Männchen sich monatelang versteckt.


    Giftigkeit: Von 42 schweren Vergiftungs-Fällen in Südafrika sind 8 Patienten beatmungspflichtig, 4 Todesfälle bei Kindern durch Atmungsversagen. Da die Antiserumtherapie noch keine bekannte Besserung des Patientenzustands gezeigt hat, bestehen die Behandlungsmöglichkeiten bei allgemeinen Vergiftungen mit Skorpionen darin, die aufgetretenen Symptome zu bekämpfen. Meistens reagiert der Patient sogar allergisch auf das Antiserum, wobei die Allergie, die ausgelöst wird, nicht selten schlimmer ist als die Vergiftung selbst!