Fortpflanzung Parabuthus transvaalicus

  • Text und Bilder stammen von BrianS und wurden nur von mir Übersetzt. Den orginalen Text findet Ihr hier.



    Parabuthus transvaalicus (im allgemeinen schwarzer Dickschwanzskorpion genannt), ist ein großer und eindrucksvoller Skorpion, der in der Wüsten und Savanne des Südlichen Afrikas lebt. Da diese Art nur sporadisch importiert wird, sollten Hobbyisten wirklich versuchen,diese Art nachzuzüchten. Die Zucht dieser Art ist relativ leicht. Ich habe diese Art jetzt zweimal erfolgreich nachgezogen, und eine meiner Weibchen wird in kürze wieder Junge bekommen, so dass ich eine andere Gruppe in ein paar Monaten haben werde. Zuerst ist es wichtig, ein Pärchen zu bekommen. Der Kamm ist kein gutes Unterscheidungsmerkmal bei dieser Art, weil es häufig Unstimmigkeiten in der Zahn-Zählung zwischen den Geschlechtern gibt. Wenn die Tiere schon adult sind, kann man es anhand der Pedipalpen-Scheren sehr leicht bestimmen. Die Männchen haben knolligere Pedipalen-Scheren als die Weibchen.



    Man beachte die dünnen gebauten und knolligeren Scheren des Männchens



    Zum Vergleich die Scheren des Weibchens


    Die Unterkunft für diese Art kann sehr einfach sein. Ich verwende zurzeit breite/flache Delikatessengeschäft-Tassen, als Behältnis.
    Es kann so ziemlich jedes Behältnis verwendet werden.
    Es muss nur sehr gut Belüftet sein, damit keine Staunässe auftritt.
    Wenn ich die Wasserschale auffülle, überflute ich ein wenig die Ecke um die Luftfeuchtigkeit zu halten, wenn dann zuwenig Luft in den Behälter kommt, gefährdet man die Gesundheit des Tieres. Substrat kann entweder trockener Torf, Sand oder sogar gereinigter Garten-Boden sein, so lange dieser sehr trocken ist. Es solten auch Korkrindestücke und andere versteckmöglichkeiten im Terrarium vorhanden sein.
    Obwohl sie in kühleren Zonen leben, in dem auch viele Taranteln leben, sollten Temperaturen von 80F-90F aufrechterhalten werden, damit sich die Tiere fortpflanzen. Wenn man die kühleren Temperaturen beibehält wachsen die Jugen dort nicht sehr gut, und häufig werden die Erwachsenen unentwickelte Jungen zur Welt bringen. Ich führe immer eine Männchen in das Becken des Weibchens ein. Wenn die Tiere adult und Paarungsbereit sind, werden sie sich noch vor euren Augen verpaaren. Die Paarung ähnelt in wirklichkeit einer Vergewaltigung, weil das Männchen die Klauen des Weibchens packt und sie auf einen harten Untergrund (Stein, Korkrinde, etc.) zieht.
    Dort lässt er seine spermatophore fallen und zieht das Weibchen darüber. Sie nimmt dann das Sperma auf und danach trennen sie sich wieder.
    Nun sollte auch wieder das Männchen entfernt werden, da es sonst vom Weibchen verspeist werden könnte. Die dauer der Schwangerschaft hat bei mir schon geschwangt, vor allem bei Tieren, die aus meiner eigenen Zucht stammen. Das erste Weibchen hatte eine Tragezeit von fast 11 Monaten und hat dann 54 Junge zur Welt gebracht. Das zweite Weibchen hatte eine Tragezeit von 7 Monaten aber es scheint auch jünger zu sein. Die Anzahl der Jungtiere konnte ich noch nicht bestimmen, da sich die Jungen zum Zeitpunkt meines Schreibens noch auf dem Rücken der Mutter befanden. Die Temperaturen lagen bei 82-86F. Nach dem sich die Jungen zum ersten mal gehäutet hatten, haben sie den Rücken der Mutter verlassen.
    Jetzt kommt der lustige Teil, das trennen von Mutter und Jungtieren, sowie das einsammeln der kleinen. Für die Jungen verwende ich gern kleine Gewürz-Tassen mit einer seichten Schicht von Sand.
    Wie auch die Erwachsenen müssen sie warm und trocken gehalten werden, um das Sciherzustellen, sollten viele Lüftungslöcher in dem Gefäß sein, aber nur auf einer Seite. Wenn die kleinen größer werden, sollte auch das Behältnis angepasst werden.Ein bis zweimal im Monat, oder vor einer Häutung feuchte ich den Bodengrund an. Wenn die Feuchtigkeit nicht innerhalb ein paar Stunden verdunstet ist, müssen die Löcher vergrößert und der Bodengrund erneuert werden.
    Man sollte unbedingt beachten das diese Art ein sehr potentes Gift hat und die sie kann es Versprühen, daher sollte bei der Haltung und Zucht äusserste Vorsicht herschen.


    Ich möchte mich bei meinen Freunden, Patrick Bultel, Eric Ythier, TC van der Ende and Alex Tietz für den Rat in der Vergangenheit bedanken. Ihr Rat hat geholfen, das ich mehrere Skorpione mit Erfolg nachgezogen habe.


    Text und Bilder stammen von BrianS und wurden nur von mir Übersetzt. Den orginalen Text findet Ihr hier.

  • hallo


    ich bin bin neu hier im Forum, und so beim durchsuchen bin gerade auf diesen bericht gestoßen. Hat eine von euch Erfahrung Mit der Haltung auf erde? Das wundert mich schon, also hab das ausehr hier noch nirgends gehört und gelesen!
    Was halt ihr für den besten Bodengrund für P.transvaalicus?


    danke schon mal
    MFG Micha