Beiträge von Watz

    Hatte neulich Nachts Besuch von diesem kleinen Flieger (Spannweite ca 3,5-4,5cm)

    Konnte ihn auf Anhieb auch nicht sicher bestimmen.


    Natürlich durfte er wieder in die Freiheit zurück.


    Kann mir hier jemand sagen, um was für eine Art es sich dabei genau handelt?


    Danke im voraus

    Kochendes Wasser ist natürlich noch weit schneller im Falle einer Endlösung.

    Falls man das Tier aber präparieren will, sollte man es in hochprozentigen Alkohol einlegen.

    Einfrieren ist die praktikabelste Lösung, sollte das Tier leiden.


    Aber probier es nochmal mit nem angequetschtem Mehlwurm, Heimchen, etc.

    Womöglich hast du ja Glück.

    Hallo.

    Bei mir hatte ein Tier auch mal den selben Häutungsfehler an beiden Chelizeren. Hat zwar immer wieder Beute gefangen, konnte sie aber nicht fressen. Das Tier hat noch über 2 Monate nur mit Wasser überlebt (bei 1cm Gesamtgröße). Wäre es nicht etwas seltenes gewesen, hätte ich es vorher erlöst, doch hatte ich noch ein wenig Hoffnung gehabt.


    Bitte halt uns auf dem Laufenden.

    Hochinteressant diese Melkmaschine. Damit wird das Gift ungefährlicher zugänglich. Wie manche Leute (immer Frauen in den Berichten) aus Indien und Südamerika das Gift an einfachen Elektroden unter Einsatz ihres Lebens gewonnen haben, sollte auch nicht mehr der Standard im Freiland oder Labor sein. Da aber Leiurus Gift die teuerste Flüßigkeit pro ml gesehen ist, wird sich da vermutlich bald einiges ändern. Spätestens sobald auch der letzte Wirkstoff künstlich erzeugt werden kann, sind die Tiere dann leider nutzloses Ungeziefer wie zuvor...

    Hiho Leute.

    Ich halte diese Art schon viele Jahre lang und hatte hier schon massenhaft ENZ, da die Art (meiner Meinung nach) zu den farbschönsten überhaupt zählt, arid lebt und noch dazu nur wenig Platz braucht.

    Die Anzahl der Jungen liegt meist bei ca. 8-15, selten aber auch mehr Nachkommen. Sehr alte Weibchen können aber auch nur 3 (+/-) hervorbringen. Bei zu großer Hitze (35°C+) - womöglich noch verbunden mit kompletter Trockenheit- kann dies nach eigener Beobachtung dann auch zum Ablegen und Auffressen der Eier führen.


    Um tropische Terrarien möglichst Schimmel - oder frei von anderem "Biomüll" -zu halten, hatte ich mir auch Springschwänze und einen Zuchtansatz weiße Asseln besorgt, die aber bei den großen Terrarien (100x40x40cm) nie zu sehen sind. Und deshalb einfach überfordert sind, da es darin auch nur unregelmäßig über das Jahr hin verteilt regnet. Aber vermutlich sind sie darin immer noch zu Gange, aber um sicher zu sein, das nicht alle von den Jungtieren bei den Skorpionen (Heteroctenus junceus und Heterometrus petersii) gefressen werden, habe ich nun noch einige Tausendfüßler dazu getan, um den Job zu erledigen.

    skorpionforum.com/wsc/attachment/10873/


    Spirostreptus hamatus lockert den Boden hierbei ordentlich auf und wird ebenfalls auch als Beute ergriffen, weshalb ich gleich eine größere Anzahl in die Terrarien eingebracht habe.

    Natürlich muss man etwas beifüttern (Laub ,Obst, Gemüse, etc.), aber auch das fördert die Einwohnerzahl und das Wohlbefinden all der Bewohner.

    Sobald der Bestand und Bedarf an Futter ausgelotet sind, kann man damit beginnen, einige davon zu verfüttern.


    Dieser Versuch läuft seit einigen Monaten und ausgewachsene Tiere davon eignen sich auch prächtig für gr. Buthidae oder viele andere gr. Arten.

    Um kontrolliert immer welche als Futter parat zu haben, eignet sich natürlich eher ein eigener Behälter, aber dies ist ja auch lediglich ein Experiment, da ich aride Gattungen eindeutig bevorzuge und die Haltung dort unmöglich wäre.

    Bei z.B. adulten Hadogenes bleiben exakt nur die einzelneln Körpersegmente übrig mit ihren Beinenpaaren und ein paar zerkaute Reste einer ausgewachsenen Totenkopfschabe habe ich gleich mit entfernt.

    skorpionforum.com/wsc/attachment/10875/

    Um die Art weiter in der Terraristik (ohne unnötige Wildfänge!) zu erhalten, habe ich heute mal wieder ein Paar zusammengesetzt und sie konnten sich auch gleich gut riechen. Das Männchen suchte fast sofort zielstrebig nach ihr und forderte sie sogleich zum Tanz auf.

    Leider ist das Bild nicht allzu scharf, da ich nicht zu sehr stören wollte.


    Nach etwa einer halben Stunde haben sich die Tiere wieder getrennt und waren dannach außergewöhnlich aggressiv beim zurücksetzen in ihre jedweiligen Terrarien. Aber die Spermatophore zeigt, das alles nach Plan gelaufen ist.

    Inzwischen haben es (fast alle) ins i3 und einige bereits ins i4 geschafft.


    Also nicht mehr lange und es lohnt sich durchaus schon neue Behälter zu verwenden.

    Wichtig hierbei ist, das der aufliegende Stein nicht beim Handhaben des Behälters wackelt! An einer (oder bei dicken Tieren) 2 Seiten legt man hierfür "Abstandhalter" Steine ein. Unter diesem sollten sich weitere Flache Steine befinden. Mit UV Licht kann man die Tiere auf diese Art gut kontrollieren, ohne jedesmal den Unterschlupf aufdecken zu müssen. Vor einer Häutung sollte man sicherstellen, das keine Futtertiere noch irgendwo versteckt sind.


    Bis auf die vorgegebene Form der Steine brauchen sich die Terrarien nicht zu unterscheiden.

    Bei dem gezeigten (red forest ) Skorpion müßte es sich um eine Tityus Art handeln.


    Zu der Gattung der Geißelspinne kann ich nicht mal ansatzweise etwas sagen, da sie mir immer zu öde waren, obwohl ich sie toll finde und auch mal eine Art "nebenbei" kurz nachgezüchtet hatte. Aber eindeutig unterschätzte, relativ wenig bekannte Geschöpfe.


    Womöglich weiß hier jemand dazu mehr?!