Beiträge von Pandemonium

    Hallo, schau mal bei Ebay nach Braplast Boxen. Die Kosten so gut wie nichts. Ich ziehe da meine Skorpione drin auf bevor sie in richtige Becken kommen. Diese sind aus Glas und bei Messen ziemlich erschwinglich. Eine andere Möglichkeit wäre bei einem Zooladen, Glaser oder auch einem Interessenverein in der Nähe mal nachzufragen. Ein Kumpel hat mit seinem Verein eine ganze Euro Pallete an Terrarien bestellt und sie dort günstig bekommen.



    LG PANDE

    Hallo Community,




    wir stellen euch heute das SKF Datenblatt vor!




    Das SKF-Datenblatt wurde vom SKF-Team erstellt und soll sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen als Übersicht bzgl. Fütterung, Luftfeuchtigkeit, Wasserabgabe und vielem mehr dienen.


    Diese Überwachungen können sehr aufschlussreich sein und durch atypisches Verhalten bei möglichen Haltungsfehlern eine Grundlage zur Fehlerbehebung sein!


    Das SKF- Datenblatt wurde entworfen um euch die Möglichkeit zu geben, die genauen Haltungsbedingungen sowie das Fressverhalten eurer Schützlinge zu dokumentieren!


    Mithilfe des Dokuments wird die art- und fachgerechte Haltung vereinfacht.



    Dieses Datenblatt ist natürlich kostenfrei und kann als .ods Datei im SKF Forum runtergeladen werden.

    Das Datenblatt kann im Open Office (.ods) Format sowie im Exel (.xlsx) geöffnet werden.

    Das eigentliche Dateiformat ist (.ods)



    Die Datei wurde von Kaspersky Security geprüft und ist frei von schädlichen Inhalten!



    Hier gehts zum Datenblatt : SKF Datenbank querformat .ods





    Viel Spaß mit dem SKF-Datenblatt und gut Zucht.




    Beste Grüße


    SKF-Team

    Hallo,


    Wäre cool zu wissen, ob bei den jetzigen Nachzuchten ausnahmslos alle Tiere (x.x.x) betroffen wären, auch bei den Männchen.Oder wäre es sogar möglich, dass diese Nz's (Fx)nicht diese Anomalie aufweisen würden und dann erst wieder bei dem darauffolgenden Nachwuchs (Fx_2) ; so ähnlich wie die Mendelsche Erblehre.(Uniformitätsregel, heterozygot)


    Meine Idee oder auch These wäre , dass dieser Gendefekt oder wie wir es nennen sollen, dominierend bei den 0.1 ist und bei den 1.0 nicht, (oder auch doch) :)

    Wäre halt interssant zu wissen wie das bei den jetzigen Nz's (Fx) werden wird und bei den nach darauffolgenden Nz's. (Fx_2)




    LG Pande

    Familie: Scorpionidae

    Gattung: Heterometrus (Ehrenberg, 1828)

    Art: cyaneus (Koch, 1836)

    Trivialname: blauer (cyanfarbener) Riesenskorpion


    Unterarten:   Heterometrus cyaneus insulanus (Couzijn, 1981 diese Unterart wurde 1981 von H. W. C. Couzijn nach Sammlungsexemplaren von Sumatra und einem Exemplar mit der Fundortangabe Lesser Nicobar Islands beschrieben
    Heterometrus cyaneus sumatrensis Couzijn, 1981: auch diese Unterart wurde von Couzijn beschrieben. Dabei standen ihm Sammlungsexemplare von der Insel Madura zur Verfügung


    Größe: bis zu 15 cm (zählt zu den großen Skorpionen) WF könnten sogar noch etwas größer sein!



    Herkunft und Vorkommen

    Diese sehr imposante Art ist in den Ländern und Regionen Borneo, Philipinen und Indonesien beheimatet.

    Dort hält er sich in tropischen Regenwäldern und Feuchtwäldern auf. Er gräbt Wohnhöhlen im Erdreich in denen er sich aufhält. Auch unter Steinen oder umgefallenen Bäumen ist er zu finden.





    Äußere Merkmale & Geschlechtsunterschiede


    Der Heterometrus cyaneus zählt zur Familie der Scorpionidae und ist einer der größeren Vertreter seiner Gattung. Er erreicht eine Größe von bis 12cm. Einzelne Berichte, beschreiben auch Tiere mit einer Größe von 15cm.

    Der Körper dieses Skorpions ist durchgehend dunkel schwarz bis hin leicht grün-bläulich gefärbt, wobei die Beine hier auch leicht bräunliche Färbungen aufweisen können. Die Giftblase adulter Tiere ist rot-bräunlich gefärbt sowie deutlich und kräftig ausgeprägt. Der Skorpion ist recht stark granuliert. Jungtiere haben eine oftmals eine abweichende Färbung. Diese sind zunächst weiss-gräulich und gehen mit zunehmenden Instaren in die dunkle Färbung über. Das Telson ist anfangs noch leuchtend weiss abgesetzt und färbt sich erst in späteren Instaren in zunächst Orange-Tönen in das entgültige rot-bräunliche. Die Unterseite der H. cyaneus ist deutlich heller abgesetzt. Unmittelbar nach der Geburt der Jungen als auch nach der Häutung in das 2. Instar sind die Kleinen fast durchgehend weiss gefärbt.


    Zur Unterscheidung der Geschlechter, gibt es eine recht einfache Methode. Rein vom Körperbau ist es kaum bis nicht ersichtlich ob sich ein weiblicher oder männlicher Skorpion vor einem befindet. Die simple Methode ist, sich die Genitalplatten (Opervulum) der Tiere anzuschauen.

    Während die des männlichen Tieres ovalförmig sind und die Kämmzähne meist auch länger ausgeprägt sind, zeichnet sich das Operculum des weiblichen Tieres herzförmig ab. Die Kammzähne sind hier auch etwas kürzer.



    Haltung:


    Diese Skorpionart lässt sich in den meisten Fällen gut in Gruppen halten. Innerartliche Aggressionen treten meist nur in Kombination mit Paarung oder unmittelbar vor dem Wurf bei trächtigen Tieren auf. Selten kommt es bei richtiger Haltung zu Kannibalismus. Nichts desto trotz, kann es auch bei diesen Tieren zu Komplikationen kommen und sofern die Tiere dann nicht getrennt werden zum Tod eines oder mehrerer Tiere kommen. Hierbei gilt auch - eine nachträgliche Vergesellschaftung eines Tieres in eine bestehende Gruppe ist immer mit größerem Risiko verbunden.

    Die Heterometrus cyaneus sind nach allgemeinen Beobachtungen extrem grabfreudig. Dies zeichnet sich bereits direkt nach verlassen des Mutterrückens ab. Selbst die Kleinsten beginnen sogleich mit dem Anlegen von Tunnelsystemen in denen sich die Tiere tagsüber aufhalten.

    Dies ist bei der Terrariumeinrichtung in jedem Fall zu berücksichtigen. Auch da die Tiere recht groß werden, sollte ein gewisses Platzangebot vorhanden sein.

    Für ein adultes Tier geht man hier von einem Terrarium in der Grundfläche von 50x40 cm aus. Die Höhe des Terrariums ist nicht allzu ausschlaggebend. Die Skorpione können zwar klettern, halten sich aber in der Regel auf dem Boden auf. Daher genügt theoretisch durchaus auch eine Höhe von 30cm.

    Mit entsprechendem Bodengrund usw. hat man hier allerdings nicht mehr sehr viel Luft zur Decke für Beleuchtung und co. Von daher ist etwas mehr an Höhe auch nicht verkehrt. Ein Pärchen H. cyaneus kann in einem Terrarium von 60x40 cm untergebracht werden. Bis zu einer Anzahl von 4 oder 5 Tieren sollte man dann auf ein 100x50 cm Terrarium umsteigen. Natürlich spricht nichts dagegen den Tieren sofern die Möglichkeit besteht mehr Platz zur Verfügung zu stellen. Hier sind lediglich die Mindestmaße genannt.

    Das Terrarium an sich muss gut belüftet sein. Als optimal haben sich die Terrarien mit einer Doppelbelüftung (Belüftungssteg vorn, und Lüftungsblech oben) erwiesen. Hier erreicht man eine gute Luftzirkulation, die der Bildung von Staunässe vorbeugt, welche es zu verhindern gilt. Staunässe birgt die Gefahr von Schimmelbildung. Bei diesen größeren Terrarien erhält man eigentlich immer die Ausführung mit Schiebescheiben, welches aber kein Problem darstellt. Zur Sicherung kann man hier Schlösser verwenden, die ein Aufhebeln durch die Skorpione verhindern.

    Als Bodengrund verwendet man am besten ungedüngte Erde oder ein Erde-Humus-Sand-Gemisch. Wichtig ist, dass der Bodengrund immer feucht gehalten wird und grabfähig ist. Die Substrathöhe sollte dem Grabtrieb der Tiere gerecht werden. Man sagt hier als Faustregel, dass eine Höhe von mind. 15cm gegeben sein sollte. Hat man ein Standardterrarium, ist dies auf Grund der geringen Steghöhe oft nicht machbar. Ein simpler Trick schafft hier Abhilfe. Das Substrat wird einfach nach hinten hin, höher eingefüllt. So hat man zwar ein Gefälle, aber die Tiere können sich im hinteren Bereich des Terrariums zurückziehen. Wichtig ist, dass der Bodengrund in jedem Fall grabfähig ist. Dies kann bei lockerem Substrat leicht durch die Zugabe von Lehmpulver erreicht werden.

    Die Luftfeuchtigkeit im Terrarium ist tropisch zu halten. Sprich tagsüber sollten die Werte im Bereich von 70-80% liegen und nachts dann entsprechend auf bis zu 90% ansteigen. Die Temperaturen sollten am Tag zwischen 28°C und 30°C liegen. Eine kühlere Ecke sowie Stellen mit höheren Temperaturen sind ideal. Hier können sich die Skorpione selbst ihre bevorzugte Temperatur suchen. Zur Einrichtung empfiehlt es sich auch Pflanzen einzusetzen. Diese schaffen ein schönes Bild und helfen auch gleichzeitig das Klima im Terrarium stabil zu halten. Moos kann zur Aufrechterhaltung der Luftfeuchtigkeit ebenfalls verwendet werden. Als Verstecke dienen Korkplatten und flache Steine wie Schieferplatten o.ä. Dabei ist darauf zu achten, dass die Verstecke möglichst flachgehalten werden. Die Tiere fühlen sich bei Rückkontakt zur Deckung am wohlsten. Kokosnussschalen und dergleichen sind hier nicht optimal. Eine Wasserschale die stets gefüllt zu halten ist muss ebenfalls vorhanden sein.Diese kann mit Steinen befüllt werden um ein ertrinken des Skorpions zu vermeiden. Um das Substrat sauber zu halten und Schimmelbildung vorzubeugen, empfiehlt es sich, dieses zu ‚impfen‘. Darunter versteht man, dass dort gezielt Bodenkulturen eingesetzt werden, die organisches Material fressen und zersetzen. Man nimmt hier meist sog. Springschwätze oder tropische Asseln (Ich nehme kubanische Asseln) . Auch simple ‚Kellerasseln‘ könnte man hier verwenden.Das Klima sollte dementsprechend der Herkunft des Tieres angepasst werden, da sich die Habitate überschneiden können. Falls man dieses nicht weiß sollte ein gesunder Mittelwert angestrebt werden und das Verhalten des Tieres beobachten, um Haltungsfehler zu vermeiden.









    Klimadiagramm Indonesien






    Verhalten:


    Der Heterometrus cyaneus ist ein eher friedfertiger Vertreter der Skorpione. Er zeigt keine Aggressionen und zieht den Rückzug dem Angriff vor. Erst wenn der Skorpion sich massiv bedroht fühlt, geht er in Verteidigungsstellung. Dies ist aber von Tier zu Tier unterschiedlich. Meine Dame geht sehr schnell in Drohposition. Flüchet aber in der Regel dann. Hier nutzt er allerdings auch vorrangig seine kräftigen Scheren bevor er zusticht. Wie alle Skorpione ist auch der H. cyaneus nachtaktiv. Sprich wenn man ihn beobachten kann, dann überwiegend in den nächtlichen Stunden. Dann sieht man ihn beim Ausbau seiner Wohnhöhlen oder auch gern mal ausserhalb die Oberfläche erkunden. Während die jungen Skorpione auch mal ihrer Beute nachstellen, verlieren die adulten Tiere das Jagdfieber und erlegen die Beute aus dem Hinterhalt in Lauerstellung. Zum Beutefang verlässt er sich hier auf seine kräftigen Scheren und der Stachel kommt in der Regel nicht zum Einsatz.


    Futter:


    Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Mehlwürmer, Zophobas, Schaben


    Giftigkeit:


    Diese Art ist als mindergiftig einzustufen. Man spricht hier von einer Wespenstich-Symptomatik. Der Stich verursacht mässige bis starke Schmerzen ist aber ohne weitere Folgen. Dennoch können sich allergische Reaktionen des Körpers einstellen. Interessant ist die Acetyl-Cholin-Esterase-Aktivität. Desweiteren wurden Phospholipase A2, Alkalische Phosphatase, Phosphomonoesterase, 5-Mononukleotidase, Serotonin, Acetylcholin, Histamin, Hyaluronidaseaktivität, freie Aminosäuren, freie Hexosamine, Glykosylaminoglykane, Nukleotide, Tryptamin, Tryptophan und ein undefinierter Schmerzstoff, der glatte Muskeln kontrahiert, in Giften von Heterometrus-Arten nachgewiesen worden.Man sollte wie bei jedem Giftier sicherheitsrelevante Maßnahmen treffen! Sollte es trotzdem mal zu einem Stich kommen, sollten entsprechende Maßnahmen gertroffen werden d.h zum Arzt und eine Tetanus-Prophylaxe und evtl. etwas gegen die lokalen Schmerzen. Sollte der Schmerz o. a Symptome wie allergische Reaktionen aufkommen sollte dies ernst genommen werden.



    Symptome:


    -- lokal:  leichte bis starke Schmerzen, evtl. Schwellung


    einer ganzen Extremität systemische Giftwirkung zweifelhaft da nur in 1 Einzel-


    fall beschrieben mit: (Heterometrus bengalensis)

    -- ZNS(zentrales Nervensystem): generalisierte Parästhesien, Schwitzen, Speichelfluß, Übelkeit

    -- Cor (Herz): : Tachykardie, Lungenödem



    Wichtig: Nach dem deutschen Ärtzeblatt (Dr. med. Johann J. Kleber) wird häufig Anaphylaxie beschrieben!







    Verpaarung & Nachzucht:


    Bei der Verpaarung sollte man auf jedenfall dabei sein und entsprechendes Werkzeug zur Hand haben um die Tiere zur Not schnell wieder trennen zu können.

    Man verwendet dabei ein neutrales Terrarium in welchem man die Tiere nacheinander beide einsetzt. Sind die auserwählten Partner in Stimmung, geht die Paarung recht schnell von statten. Das Männchen nimmt sofort die Geruchsspur des Weibchens war, fängt mit den typischen Zitterbewegungen an und sucht die Nähe des Weichens. Der Paarungstanz setzt dann recht schnell ein. Während der Paarung kann es zu Stichen untereinander kommen, welche meist aber harmlos verlaufen. Das Männchen führt das Weibchen dabei zu einer geeigneten Stelle (Tanz) und setzte dort eine Spermatophore ab über welche er das Weibchen zieht. Nach geglückter Paarung trennen sich beide recht schnell wieder. Dies ist der Punkt an dem es auch recht schnell zu ernsthaften Aggressionen kommen kann. Um sicher zu gehen sollte das Männchen möglichst nach der Verpaarung direkt wieder getrennt werden. Die Tragedauer der H. cyaneus kann bis zu 2 Jahren betragen!!! Im Mittel geht man von 14 bis 16 Monaten aus. Die Wurfgröße wird hier zwischen 8 und ca. 24 Jungtieren angegeben. Ca. 10 bis 14 Tage nach dem Wurf häuten sich die kleinen Skorplinge in das 2. Instar in dem sich dann auch den Rücken der Mutter verlassen und selbständig sind. Zu diesem Zeitpunkt ist es ratsam die Jungtiere vom Elterntier zu trennen.

    Bei der Aufzucht kann man die Heterometrus cyaneus gemeinsam oder in kleineren Gruppen halten.Ist aber keine Erfolgsgarantie! Die Aufzucht an sich ist recht unkompliziert und verläuft im Normalfall problemlos. Je nach Haltung benötigen die Kleinen bis zu 2 Jahren um das Adultstadium zu erreichen. Während die kleinen Instare recht schnell durchlaufen werden, verlängert sich die Zeit der letzten Häutung nicht selten auf bis zu einem Jahr.

    Bei der Aufzucht muss man etwas Feingefühl hinsichtlich der Temperaturund Feuchtigkeit entwickeln. Gerade in den späteren Instaren reagieren die Tiere sonst damit, dass sie sich nicht aus der alten Haut befreien können und sterben.





    Quellen:

    Illustrated catalog of scorpions Part 1 (F. Kovarik)

    Klimadiagramm von weg,de

    Wikipedia Subartenbeschreibung

    Toxologische Abteilung München Rechts der Isar Erstellt Tox-Mü Wagner Ph. / Kleber J.J. 9.97

    (1) Schmidt, G.: Giftige und gefährliche Spinnentiere, die neue Brehm-Bücherei 608, Westarp-Wissenschaften, Magdeburg 1993
    (2) Keegan, H.: Scorpions of medical importance, University Press of Mississippi, 1980
    (3) Junghanss, Th., Bodio, M.: Notfall-Handbuch Gifttiere, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1996




    Hallo,


    ein paar Wochen müsstest du noch warten, dann hoffe ich das ich wieder einiges an Nzs an Bodenpolizei hätte.

    Sollten die Temperaturen aber extrem fallen, behalte ich es mir vor zu senden.




    LG PANDE

    Hallo,



    im oberen Bereich steht mein aktueller Bestand, im unteren die Skorpione die ich mal gehalten hatte


    Aktuell sind:


    Hottentotta gentili 1.1.0


    Hottentotta franzwerneri 0.1.0


    Euscorpius tergestinus 0.0.2


    Androctonus australis 1.1.0


    Heterometrus laoticus 0.1.0


    Pandinoides cavimanus 0.1.0


    Heterometrus cyaneus 0.0.1


    Parabuthus villosus oranje 0.1.0


    Parabuthus transvaalicus 1.1.0


    Parabuthus raudus 0.0.1


    H. hottentotta 0.0.2


    Parabuthus pallidus 0.1.1


    Androctonus amoreuxi 0.0.1






    Bisher gehalten. Nicht mehr im Bestand:



    Parabuthus pallidus dark morph 1.1.0


    Ortochirus glabrifrons 0.1.0


    Parabuthus pallidus orange morph 1.1.0


    Babycurus jacksonsi 0.1.0


    Scorpio ssp. 0.1.0


    Spinnen:


    Neothele incei gold 0.1.0

    Hallo,


    hier wollte ich mal beschreiben wie man sich einen offenen Terrariumschrank bzw. Anlage baut. Hier habe ich alles nach besten Wissen und Gewissen in diesem Thread beschrieben:


    Wichtige Fragen sollten vorher geklärt sein:


    • Wo soll die Anlage stehen, Gegebenheiten prüfen!!! Wie warm ist es in dem Raum im allg? Herrscht dort evtl. Zugluft oder steht dort eine Heizung? Zugriff von Unbefugten?
    • Wie viele Terrarien sollten es sein?
    • Passen die Terrarien, so das man eine Lichtquelle oder Wärmequelle dort positionieren kann
    • Gibt es evtl. Probleme mit der Versorgung von Strom evtl. Überlastung (2400Watt) maximal an einer Steckdose oder zu wenig Steckdosen? Sollte bei vielen Terrarien durchaus bedacht werden, wenn man Spots mit e14 oder e27 verwendet!
    • Wie sollte die Elektrik angebracht werden?
    • Andere Stromversorgung evtl. ökonomischer, ähnlich wie eine Niedervoltanlage oder andere Fassungen Licht u. Wärmequellen um Stromksoten zu sparen.
    • Anlegung der Terrarien in der Wand evtl nach Art, Logik oder Gewicht des Terrariums.
    • Sicherheitsrelevantes Handling von den Pfleglingen z.B Birnentausch, Futtergabe o.a Entnahme.
    • Sicherheitsrevante bzw. sachgemäße Maßnahmen gegen Hitzestau, Kurzschluss und Überlast!
    • Und ganz zu aller letzt: Die Optik und Ansehnlichkeit!!!




    Zu aller erst habe ich mir die Maße für den Schrank ausgesucht. Ein schwedisches Möbellager hatte diese Regalwürfel in passenden Maßen da : Die Innenmaße betragen 33cm x 33cm, Tiefe 39cm.

    Da diese Regale eingermaßen stabil sind, max. Belastung 13kg Fachlast, habe ich Wüstenterrarien in den Maßen 30x25x25 darauf stehen! Terrarien habe ich vorher auf die Waage gestellt. Die etwas schweren habe ich nach unten gepackt, zur Sicherheit!!! Der Zusammenbau ging sehr unnkompliziert von statten. Gewählt wurde ein 4x4 und ein 2x2 Würfel die man auch einheitlich beliebig erweitern, oder auch in anderen Dimensionen bestellen kann!



    Hier mal zwei Fotos von denen


    Danach fing die große Umräumerei an, die ich vorher schon geplant hatte. An so eine Sache sollte man nicht spontan dran, sonst gibt es da böse Überraschungen, wo ich aus eigener raus Erfahrung spreche.

    Für eine anständige Planung kann man sich auch ruhig, eine Zeichnung anfertigen!!! Schaden tut es nicht!


    Hier der Raum während der Umräumaktion:


    Sollten wie bei mir Skorpione schon vorhanden sein, sollte man diese dort sehr vorsichtig in die Regale stellen, um eventuelle Beschädigungen der Regale, der Terrarien, oder auch des Skorpione zu vermeiden. Im schlimmsten Fall sogar sich selbst gefährden, durch unsachgemäßes Handling!!!! Es hilft auch wenn man jemanden hat der auch mit anpackt, falls diese Arbeit zu schwer ist!!!





    Danach habe ich mich mit der Elektrik befasst:


    Ich habe alles mit Keramikfassungen (E27) für die kleinen Light Domes eingefasst und keine Plastikfassungen verwendet, um Kurschlüsse durch Schmelzen des Plastiks zu vermeiden!

    Die Fassungen habe ich mit den vorhandenen Gewindestangen und passenden Unterlegscheiben unterfüttert, dass Fassungen starr und zentriert in der Mitte des ,, Domes" sitzen.

    Die Gewindestangen habe ich auf das erforderliche Maß gekürzt, sodass Sie in das Fach passten. Sollte man größere ,,Domes" benutzen, empfiehlt es sich die Terrarien oben drauf zu positionieren.



    Die Light Domes werden nicht direkt auf die Terrarien gestellt!




    -------Das Glas könnte reißen!--------



    Es ist empfehlenswert diese zu unterbauen, wie mit etwas Balsaholz oder einer schmalen Dachlatte.



    Fotos sind hier Anbei:






    Weiter zur Elektrik:

    Danach war ich im Baumarkt beim freundlichen Eichhörnchen. Dort habe ich mir ,,Briloner Klemmlampen" , die auch offiziell so heißen, in E14er Fassungen besorgt Diese passen gut unter die Terras und sind eine sehr gute Alternative, zu den ,,Light Domes" o.a auch Reflektoren genannt.

    Falls man die Lampen, auch wo anders her bekommt, zum Beispiel im E-Net kann man auch dort welche drüber beziehen.

    Die ,,Briloner" kann man sehr gut von außen anklemmen, wenn man kein Freund von dem Birnenwechsel im Terrarium ist!

    Für die Anbringung kann man sich passende Winkel oder auch Bleche anfertigen.






    Nach der Anbringung der Klemmlampen, habe ich aus Sicherheitsgründen mir noch eine Hitzeschutzfolie die für den Fahrzeugbau gedacht ist, im Internet bestellt. Diese kostet nicht viel und gibt dem vor Brandgefahr des Regals noch einen

    gewissen Schutz. Diese Folie habe ich mir zurecht geschnitten und in ungefähr des Wärmebereiches angebracht. Das anbringen der Folie war ein Kinderspiel denn diese war selbstklebend. Sollte beim Kauf auch drauf geachtet werden.






    Zur weiteren Verkabelung und Lichttechnik:

    Natürlich habe ich darauf bedacht gelegt, dass die Steckdose nicht überlastet.Ich habe 28Watt Energiesparbirnen benutzt für die E27. Für die E14 kann man energiesparende Spots vom Baumarkt nehmen. Diese hatten auch 28 Watt.

    Man sollte darauf achten, dass nicht zu viel Saft auf der Anlage ist, um diese vor Überbelastung und Brandgefahr, zu schützen. Vorher sollte man sich ausrechnen was angeschlossen werden kann!!!

    Vermieden sollte auch grundsätzlich das mehrere Steckerleisten ineinander gesteckt sind!!!!Steckerleisten nur von renomierten Herstellern kaufen, die auch geprüft sind. Es empfiehlt sich auch ein Überlastschutz in der Steckdosenlesite, der vor Blitzschlag und Überlast schützt!!!!
    Lieber da ein bisschen mehr Geld ausgeben und dort nicht sparen!




    Wie o.g sollten die Light Domes(Reflektoren) , falls man diese besitzt und nicht in die Wand passen, oben positionieren!


    Gewicht aber auch Handling sollten im Vordergund stehen und zwar unbedingt!!!!!


    Sicherheit ist oberstes Gebot!!!!







    So sieht das fertige Ergebnis aus:


    Terraium für A. amoreuxi




    Komplette Anlage:




    Natürlich sollte ein Probelauf durchgührt werden, ob restlos alles fachgerecht, störungsfrei und auch artgerecht funktioniert.
    Am besten den Probelauf während eines freien Tages durchführen, damit man ggf. modifizieren, optimieren oder auch möglicherweise etwas ändern kann.




    Wichtig:

    Bei der Verkabelung ist ein Probelauf der Anlage unerlässlich!!!


    Dieser sollte nicht in Abwesenheit geschehen!!!







    Unterbringung von kleineren Arten oder auch Nachzuchten:

    Ich habe ein Art Aufzuchterrarien wo ich kleinere Arten oder auch Jungtiere unterbringen kann. Diese sind etwas größer, sodass sie noch in den skandinavischen Kubus passen.

    Über diesem habe ich 2 Lampen angebracht um eine gewisse Wärme zu erzeugen. Reine Zimmerbezugstemperatur liegt meist bei 19 bis 20 Grad Celsius. Je nach Haltungstypus sollten die Aufzuchtbehälter auch angelegt sein. Nicht zu warm und nicht zu kalt!!!

    In dem Aufzuchtbehälter habe ich am tiefsten Punkt etwa 26 bis 27 Grad. Meist benutze ich zur Aufzucht BraPlast oder Heimchendosen. Die genannten Behälter sollten auch so gestaltet sein, dass der Skorpion sich seine Temperatur, wählen könnte. Wärmere und kühlere Bereiche. In beiden sollte auch Versteckmöglichkeiten sein.


    Hier mal ein Foto dazu, mit den o.g 2 Klemmlampen





    So fertig ist das Projekt Terrariumwand:

    Ich hoffe euch mit diesem Guide etwas Inspiration und auch geholfen zu haben. :)



    Bei Fragen,fragen!!!



    LG Pande








    Hallo,


    mal eine Beobachtung:) seit ein paar Tagen versucht sich mein Parabuthus villosus oranje als Panzerknacker:) er drückt immer mit dem Metasoma an die Scheibe und versucht diese wegzudrücken. Komischerweise hat er erst in den letzten paar Wochen langsam aber stetig mit den Ausbruchsversuchen angefangen:) Könnte evtl. ein Haltungsfehler vorliegen? Wäre natürlich nicht gut... Aber auch einfach weil dort ein Luftzug oder o.ä ist . Er fängt auch an, die dicken Steinplatten zu verschieben und schubst Sie rum. Sandboxmodus??? :) :) :) Oder hat er einfach Spaß daran bzw. natürliches Verhalten? Was meint ihr?




    LG PANDE

    Hallo,


    Du wirst den Skorpion wenn er frisch gehäutet ist sehen, spätestens wenn er Kohldampf hat und Futter möchte:)

    Dann wirkt er von den Farben her ganz intensiv.

    Es kann sein das sie die Exkuvie aus der Behausung gescharrt wird, dies ist aber nicht zwingend bzw. immer so. Ich musste auch schon mal aus einem humiden Terrarium die Exkuvie ausgraben da sich einer direkt in der Höhle gehäutet hatte und mir das zu gefährlich war, diese dort drin zu lassen, aufgrund Parasiten o.ä. obwohl Springschwänze und weiße Asseln auch im Einsatz sind.


    Bei Fragen, fragen!


    LG PANDE

    Hallo,


    mach dir mal keine Sorgen darum. Heterometrus und Pandinus wachsen wie Steine :) Es ist doch ein gutes Zeichen das Sie aussieht wie eine Bockwurst die kurz vorm platzen ist :) :) Meine Dame hat fast 1 Jahr so ausgesehen und es hat sich beim besten Willen nichts getan.... Futter wollte Sie auch nicht mehr annehmen und als ich gar nicht mehr damit gerechnet habe, ist es dann wie aus heiterem Himmel passiert. Ein Pandinus oder auch Heterometrus kann ggf. 5 wenn so gar nicht 6 Jahre bis zur Adult-Häutung brauchen. Vor allem wenn es von sub auf Adult geht kann sich das gehörig in die Länge ziehen.... sollten die Haltungsbedingungen stimmen brauch es nur Geduld:)


    Bei Fragen, fragen!




    LG PANDE

    Hallo,



    Mit den Aquarien geht auch, falls du aber dir nicht 100 Prozent sicher bist hole dir ein Terra mit Doppelbelüftung. Diese gibt es schon für eine schmale Mark auf einer Börse :)

    Springschwänze und Asseln schaffen auch schon wie o.g eine kleine Abhilfe;)




    LG Pande

    Hallo Community!

    Ich hätte eine Frage an euch! Da ich jetzt mein neues Terrarienzimmer eingerichtet und ein paar Tage schon Probeläufe gemacht habe habe ich folgendes entdeckt! Die Gewindestange von der Fassung mit Refkektor wird ziemlich heiß so das man sie nur für Max 5 bis 10 Sek. anpacken kann!Besteht dort Brandgefahr??? Foto von der Stange füge ich anbei. Über einen Rat wäre ich da sehr glücklich.





    In den anderen sind Keramikfassungen eingebaut. Das habe ich jetzt nur zum testen gemacht.

    Es wird eine normale E27 mit 40 Watt bzw 28 Energiesparlampe benutzt.

    Nicht halt das mir das Kabel in der Gewindestange schmilzt durch einen Hitzestau oder durch allg. Überhitzung. Ansonsten hätte ich noch eine Alternative indem ich schwächere Birnen einbaue oder wie bei den anderen Terrarien mit Briloner Klemmlampen arbeite, die aber nicht perfekt die Wärme erbringen.

    Ich schätze es sind so 50 bis 60 Grad an der Stange.


    LG PANDE