Beiträge von Niki

    Hi Zusammen,


    Also ich hab jetzt eine Antwort von Carlos und er hat mir erlaubt sie hier zu posten:



    "Hallo Niklas,


    danke für dein Vertrauen, aber die Buthus Arten zu bestimmen ist selbst für Profis schwer, da dort tatsächlich viel mehr Arten existieren als beschrieben worden.

    Marokko müsste breitflächig vernetzt beprobt werden, um eine ausgegorene Revision aufzubauen. Da Marokko aber so verwinkelt in seiner Beschaffenheit und artbildenden Barrieren ist(verschiedene Wüstengebiete und Vormationen, Flüsse, Gebirge, Plateaus, Oasen, Küsten und Wälder), müsste dort ordentlich und engmaschig beprobt werden. Wahrscheinlich werden viele Arten nur auf einer kleinen Fläche vorkommen und verschiedene Arten werden sich auch eng beieinander bzw zusammen einem Lebensraum teilen. Und von einem Foto klappt es sowieso nicht.


    Also so wie die Jungs dir dort im Forum geholfen haben, ist es schon ziemlich ausgereizt.

    Wenn du eine Schublade brauchst, dann Buthus sp. mit genauer Herkunft. Sollte ein Tier eingehen, dann schicke es mit Herkunft(adult + beide Geschlechter) in 80% Alk zu F.Kovarik nach Prag und du bekommst evtl. eine Artbestimmung, oder auch nur eine Tendenz zu einer bekannten sp.

    Wir haben schon sehr viele Buthus aus ganz Marokko in seine Sammlung gebracht. Glaub mir, es ist nicht zufriedenstellend. Da muss viel gemacht werden.



    Gruß

    Carlos :D "



    Also wie es scheint gibt es in Marokko noch viel zu tun für Skorpionforscher :D


    Lg


    Niklas


    Danke für den Tipp, Ich habe ihn mal angeschrieben.

    Wenn wir gerade beim Arten bestimmen sind: weiss jemand um was für eine Spinne es sich hierbei handelt? Fundort ebenfalls Marokko. (Viele von euch kenen sich ja auch ganz gut mit Spinnen aus...).


    Lg


    Niklas




    Danke an alle für die Antworten :)

    Buthus spec zu bestimmen ist übrigens bei afrikanischen Skorpionen fast unmöglich.



    Ja, des hab ich mir schon gedacht, die marrokanischen Arten machen mir eben auch immer Probleme, deswegen hatte ich die Hoffnung, dass sich hier vielleicht jemand besser auskennt.


    Lg


    Niklas

    Hallo Zusammen :)

    Ist schon eine Weile her seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe, aber jetzt brauche ich mal wieder eure Hilfe:

    Ich war mal wieder in Marokko unterwegs und habe dort auch ein paar Skorpione gefunden, allerdings enden meine Bestimmungskünste meistens bei der Gattung. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen?

    Manche sind vermutlich die gleiche Art, aber bei diesen Marokkanern weiß man ja nie...

    Ich habe zusätzlich noch Habitatbilder hochgeladen (grösstenteils weil ich weiss, dass ihr sowas mögt, nicht unbedingt als Bestimmungshilfe. Bild 1&2 gehören zu Habitat in Bild 3, Bild 4&5 gehören zu Habitat auf Bild 6 und Bild 7&8 gehören zu Habitat in Bild 9).


    Liebe Grüsse,


    Niklas


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    Danke schonmal für die Antworten.
    Also gefunden habe ich die Tiere beide am Lake Baringo, das ist relativ zentral mit leicht westlicher Ausrichtung :)
    Ich habe noch andere Individuen der 2ten Art und lade da heute Abend mal noch Bilder hoch sobald ich nicht mehr im Labor sitze.


    Lg

    Hallo :)


    ich habe mich ja eine Zeit lang nicht mehr zu Wort gemeldet, jetzt brauche ich allerdings mal wieder eure Hilfe. Undzwar war ich gerade in Kenia unterwegs und bin dort natürlich auch auf Skorpione gestossen. Allerdings weiß ich nicht um welche Arten es sich handelt.
    Ich weiss, die Bilder sind nicht die besten zum Bestimmen, aber vielleicht könnt ihr ja was draus machen :)


    Liebe Grüße,
    Niklas

    Hallo,


    @Schattenjaeger: weisst du ob die Injektionen alle subkutan waren oder gab es da Unterschiede? (ich will mir jetzt nicht jede Quelle durchlesen...)


    Lg,


    Niklas

    ....die große Chela hat nix mit dem Graben zu tun, eher mit dem festhalten des Futtertieres. Wenn ein Spaltenskorpion in einer Ritze / Spalte sitzt und es kommt ein Futtertier vorbei, muss er es schon festhalten können bis er sich aus der Ritze / Spalte entfernt hat und zustechen und somit betäuben kann.

    Genau des meinte ich ja damit. Die kräftigen Chelae haben sich wohl eher für den Beutefang entwickelt. Das dicke Metasoma bei Wüstenbewohnern wird wohl dem Graben/Sand rausschaffen dienen.

    Ja an das Grabverhalten hab ich auch nicht gedacht und es wird bestimmt auch eine Rolle spielen. Allerdings gibt es doch auch ein paar Arten mit grossen Chelae die nicht graben (Hadogenes bicolor). Hier wird dann wohl wieder die Giftigkeit eine Rolle spielen. Letztlich spielen bei solchen Dingen immer mehrere Faktoren eine Rolle.



    Gruss Niklas

    Hat jemand mal Parafinöl als Ausbruchschutz ausprobiert? Bei Ameisen wird das ja schon lange benutzt. Könnte eventuell funktionieren, falls man den Deckel unbedingt weglassen will (wovon ich allerdings nicht viel halte...).


    Gruss,
    Niklas

    Klar gibt es da auch Ausnahmen, die Chelae Grösse kann trotzdem mit der Giftigkeit zusammen hängen. Die Heterometrus Arten könnten z.B. eine Mutation in ihrem gemeinsamen Vorgänger gehab haben, wodurch ihr Gift stärker wurde, die Chelae haben sich da allerdings noch nicht ganz angepasst (wäre interessant zu wissen ob die beiden Arten näher miteinander verwandt sind als mit anderen Heterometrus Arten...). Oder das Gift wirkt nur auf Säugetiere so heftig, bei Insekten aber weniger?!


    Gruss,
    Niklas

    Sieht gut aus :thumbup:
    Aber falls man die Militärfarben umgehen möchte kann man auch noch eine zweite Schicht Epoxiharz auftragen und diese mit Humus/erde/sand bestreuen. Sieht meiner Meinung nach natürlicher aus.


    Gruss,
    Niklas

    Hallo :)


    Also ich würde es mal in Zusammenhang mit der Giftigkeit stellen. Man kennt ja die Faustregel: je dünner die Chelae, desto giftiger der Skorpion. Minder giftige Arten sind nunmal mehr auf die Chelae angewiesen um ihre Beute zu überwältigen. Dadurch werden sie auch weniger Energie in die Produktion grosser, kräftiger Chelae stecken und lieber etwas mehr in ihr Metasoma/Gift und anderst herum genauso, je mehr Arbeit von den Chelae erledigt wird, desto weniger Energie muss man in das Metasoma/Gift stecken.
    Die Evolution achtet immer drauf nicht zu viel Energie in irgendetwas zu stecken (mal von sexuellen Ornamenten abgesehen :D )


    Gruss
    Niklas

    Also ich hab in Erinnerung, dass durch erhitzen die Proteine im Gift gerinnen...was es dann eben unwirksam(er) machen soll.

    Die Proteine denaturieren, d.h sie verändern ihre Form wodurch sie unwirksam werden. Die meisten Proteine halten nicht mehr als 40-45°C aus, wirds wärmer gehen sie kaputt.
    Ich kann bei Giftstichen auch nur spekulieren, aber ich würde sagen dass Hitze bei cytotoxischen Stichen hilfreich sein kann, bei neurotosischen vielleicht weniger. Immerhin verteilt sich das Gift ja recht schnell im Körper und um die entsprechende Hitze im Körper zu erreichen muss man sich ziemlich heisses Wasser übergiessen und des dann auch noch grossflächig :thumbdown:
    Also das Prinzip Hitze funktioniert, die Frage ist nur ob es auch in der Praxis funktioniert...


    Gruss
    Niklas

    Hi,


    ist schon eine Weile her seit ich mich hier des letzte Mal zu Wort gemeldet habe, aber ich hatte während meinem vorlezten Fieldtrip eine Diskussion mit einem meiner Kollegen. Und zwar ging der Trip nach Sambia, genauer an den südlichen Zipfel des Tanganyika-Sees. Er war schon öfter dort und hat gemeint dort P.imperator gesehen zu haben, ich bin mir da aber nicht so sicher, kommen die soweit süd-östlich vor? Leider haben wir auf diesem Trip keinen der angesprochenen Skorpione gesehen (nur eine andere Art die ich leider (noch) nicht bestimmen konnte und, aufgrund schlechter Fotos, wohl auch nie werde :( )


    Liebe Grüße,
    Niklas

    Danke für die Antwort...ich war nur etwas verwirrt, weil ich überall im Internet bei ihrem Verbreitungsgebiet nur Sahara-Länder gelesen hab und nichts von Namibia.
    Ist wirklich eine sehr interessante Schlange und wenn es irgendwann mal eine Giftschlange bei mir wird (wo ich vermutlich über kurz oder lang nicht dran vorbei komm...) dann wird es wohl eine von dieser Art werden. :)
    Gruß Niklas


    P.s. Die Rechtschreibfehler seien dir verziehen ;)

    Hey,
    ich stelle mir momentan die Frage, wie es eigentlich um den Artsatus der Hornviper in Namibia steht. Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.
    Handelt es sich dabei um die gleiche Art (Cerastes cerastes), welche ihr Verbreitungsgebiet auch nördlich der Sahara hat oder ist es eine ganz andere Art, bzw. eine Unterart?!
    Und falls jemand bereits terraristische Erfahrungen mit dieser Art sammeln konnte, wäre ich über ein paar Infos/Haltungsparameter sehr erfreut ;)


    Mit freundlichen Grüßen,
    Niklas


    P.s.: im Anhang noch ein Bild besagter Schlange aus Namibia ;)

    Die Schlange auf Bild 2 sieht aus wie meine westl. Hakennasennatter (Heterodon nasicus nasicus), da du aber von Giftschlangen redest wird es sicher eine Klapperschlange sein ;-)


    streng genommen ist die Hakennasennatter auch eine Giftschlange ;)


    El Skorpio : Schöne Schlangen hast du da! Was für Maße haben denn die Terrarien?


    Gruß Niklas

    Hey
    wäre vielleicht leichter zu sagen, wenn man den genauen Fundort wüsste.
    Sieht für mich spontan gesagt aus wie ein B. lienhardi. Ist aber auch mehr geraten als gewusst ;)


    Gruß Niklas